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Flugzeuge sind am Boden am schädlichsten

Eine Studie der Empa hat ergeben, dass die Flugzeugemissionen dann am gefährlichsten sind, wenn sich das Flugzeug noch auf dem Boden befindet. Neue Grenzwerte werden weltweit eingeführt, ändern aber vorläufig nichts.

Ein multidisziplinäres Schweizer Forscherteam hat aufgezeigt, wann die Flugzeugemissionen am gefährlichsten für die Gesundheit des Menschen sind.
Ein multidisziplinäres Schweizer Forscherteam hat aufgezeigt, wann die Flugzeugemissionen am gefährlichsten für die Gesundheit des Menschen sind.
Keystone

Obwohl die Problematik der durch das Fliegen verursachten Luftverschmutzung mittlerweile jedem Passagier bekannt sein sollte, ist sie nicht wirklich greifbar. Während in den 70er-Jahren die Flugzeuge lange schwarze Rauchschwaden hinter sich herzogen, sieht man heute höchstens vereinzelte weisse Kondensstreifen am Himmel. Denn um den schwarzen Rauchschwaden entgegenzuwirken, wurden Normen entwickelt. Die Triebwerke sind sauberer geworden. Sie verbrennen Kerosin heute effizienter. Um die Grenzwerte zu überprüfen, mass man die sogenannte Russzahl. Diese ist jedoch nur ein Sichtbarkeitskriterium. Bei den heutigen Flugzeugen sieht man zwar keine Schwaden mehr, Russ stossen sie aber dennoch aus. Da die ausgestossenen Partikel eine sehr geringe Masse haben und extrem klein sind - ihr Durchmesser beträgt weniger als ein hunderttausendstel Millimeter - sieht man sie nicht mehr. Doch genau diese Nanopartikel sind besonders schädlich für die Menschen. Die ultrafeinen Teilchen können tief in die Lunge vordringen, wenn sie eingeatmet werden.

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