Bülach

Fondue und Ferienflair

Das Public Viewing auf dem Bülacher Lindenhof ist nicht immer gut besetzt - von extrem voll bis extrem leer gibts die ganze Spannweite.

Kämpfte man während des Spiels Schweiz-Brasilien noch um einen Sitzplatz im Public Viewing am Lindenhof, gab es deren in Hülle und Fülle am Montagnachmittag.

Kämpfte man während des Spiels Schweiz-Brasilien noch um einen Sitzplatz im Public Viewing am Lindenhof, gab es deren in Hülle und Fülle am Montagnachmittag. Bild: Paco Carrascosa

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Das Wochenende war Fussball-Fernsehtechnisch mit nicht weniger als sieben Partien schon mindestens soweit anstrengend, als dass man am Montag schon etwas Erholung hätte brauchen können. Was sich paradoxerweise ganz gut für eine etwas verlängerte Mittagspause eignete, war das Public Viewing auf dem Bülacher Lindenhof. Nicht nur weil Schweden gegen Südkorea kaum die ganze Stadt in Atem zu halten vermochte.

11 Zuschauer und ein Hund

War die überdachte und nach Sitzreihen abgestufte Tribüne samt grosser Leinwand am Sonntagabend noch gerammelt voll, hatten sich am Montag zum Anpfiff um 14 Uhr genau 11 Zuschauer und ein Hund eingefunden, darunter Markus und die Koreanerin Miyoung aus Bülach (Vordergrund). Die Stimmung: Völlig entspannt. Vorteil für Geniesser: Ausserhalb des Tribünenzelts hat man über Mittag das ganze sommerliche Ambiete für sich allein: Dazu zählt das Restaurant auf Zeit mit seinem etwas zu edlen Holzmobiliar und einer überaus ansehnlichen Speisekarte, die von Tatar über Burger und Falafelspiesse bis zum Fondue reicht — letzteres wohl als Vorgeschmack auf die Weihnachts-WM 2022 in Katar.

Viele bunte Fähnchen rund ums Areal, zwei Töggelikästen für 1 Franken pro Runde, zugunsten der FC Bülach Junioren, der dezent-seichte Popsound vor und nach dem Match, und da und dort eine sanfte Sommerbrise, das trägt schon zu einem fast mediterranen Flair bei, auch ganz ohne Italien. Gewiss: Wenn auf der Leinwand die grossen Knüller-Partien laufen werden, dann ist auch auf dem Bülacher Lindenhof der Teufel los. Aber dann will man sich ja auch nicht entspannen.

Erstellt: 18.06.2018, 17:29 Uhr

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