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Für den Zehnten erbaut, zum Wohnen und Arbeiten neu belebt

Die Zehntenscheune von 1598 im alten DorfkernOberglatts ist eine der wenigen erhaltenen Bauten des Zürcher Zehntwesens. Vor 200 Jahren zu Wohn- und Arbeitsraum genüg­samer Kleinbauernfamilien umfunktioniert, erhielt sie 1992 ihr heutiges Gesicht.

Viel hat sich am ursprünglichen Erscheinungsbild des quadratischen  Ständerbaus in den letzten vier Jahrhunderten nicht verändert.
Viel hat sich am ursprünglichen Erscheinungsbild des quadratischen Ständerbaus in den letzten vier Jahrhunderten nicht verändert.
Sibylle Meier
Die Holzwände sind teils von Würmern zerfressen.
Die Holzwände sind teils von Würmern zerfressen.
Sibylle Meier
Der Gockhausener Architekt Matti Neuenschwander hat das Haus an seine veränderten Nutzungszwecke  angepasst und lässt die «Zeendenschür» doch ihre Geschichte erzählen.
Der Gockhausener Architekt Matti Neuenschwander hat das Haus an seine veränderten Nutzungszwecke angepasst und lässt die «Zeendenschür» doch ihre Geschichte erzählen.
Sibylle Meier
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Vom Glattufer südwärts zieht sich das alte Dorf von Oberglatt bis zu einer leichten Anhöhe. Kirche­, Pfarrhaus und Zehntenscheune präsentierten sich dort einst als markantes Dreier­gespann. Heute mag die benachbarte Bäckereifiliale zuerst ins Auge stechen, doch lohnt der Blick zurück: 1598 ist als Baujahr der Zehntenscheune im Rech­nungsbuch des Almosenamts aufgeführt, ihr Vorgänger hatte demzufolge «gar buwfellig darzu an einem füchten unglegnen Ort gestanden».

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