Wallisellen

Fulminanter Start der Musikfesttage

Zum Auftakt der Walliseller Musikfesttage legte die Swiss Band einen beschwingten Auftritt hin. Die elfte Auflage dieser Veranstaltungsreihe dauert noch bis zum 23. September.

Als Special Guests eröffneten Isaac Roosevelt und Petra Wydler mit der Swiss Band unter Dirigent Matt Stämpfli die Musikfesttage von Wallisellen.

Als Special Guests eröffneten Isaac Roosevelt und Petra Wydler mit der Swiss Band unter Dirigent Matt Stämpfli die Musikfesttage von Wallisellen. Bild: Leo Wyden

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Während andere Festivals bestimmten Stilrichtungen verpflichtet sind, decken die Walliseller Musikfesttage ein breites Spektrum ab. Das dürfte ihr Erfolgsrezept sein. Getragen werden die Musikfesttage von der Walliseller Bevölkerung und von Sponsoren, ohne die der Anlass nicht durchgeführt werden könnte, wie Bernhard Krismer, Gemeinde- und Musikfesttagepräsident am Eröffnungsabend festhielt.

«Connecting Sounds»

Intendant Roland Raphael umriss das Motto der diesjährigen Konzertreihe wie folgt: «Connect heisst verbinden, vernetzen, anschliessen oder auch zusammenhängen, und das soll der Aufhänger für die Musikfesttage 2017 sein».

Den Auftakt machte die gut 40-köpfige Swiss Band unter der Leitung von Matt Stämpfli. Entstanden ist die Band aus der einstigen Swissair Musik. Sie hat aber inzwischen nicht nur den Namen, sondern auch den Stil geändert. Soul, Funk, Rock und Latin gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Swing.

Mag das Instrumentarium teilweise noch an die Ursprünge der Band erinnern, ist sie vom Sound her eine grosse Big Band, die mit Präzision und Drive auf höchstem Niveau musiziert. In mitreissenden Arrangements interpretierte sie Titel bekannter Pop- und Rockgrössen, wobei verschiedene Bandmitglieder auch solistisch hervortraten. Special Guests in Wallisellen waren Petra Wydler und Isaac Roosevelt.

Dass Wydlers erster Song «You know, I’m no good» sich nicht auf sie selber bezog, wurde schon nach den ersten Tönen klar. Über ein enormes Stimmvolumen verfügt der aus den USA stammende Isaac Roosevelt, der zudem ein charmanter Showman ist. Mit «Easy» von Lionel Richie sang er sich in die Herzen der gut 350 Konzertbesucher. Dass die beiden Stimmen auch gut zusammenpassen, bewiesen Wydler und Roosevelt im Duett «The Lady is a Tramp».

Den Kontakt zur Swiss Band, mit der er nicht zum ersten Mal aufgetreten ist, verdankt Isaac Roosevelt einer Sängerkollegin. Er ist in Florida, wo seine Mutter einen Gospelchor geleitet hat, geboren. 1988 kam er als Sänger einer Army-Band nach Deutschland. Bei der Frage nach seinem Lieblingssänger und Vorbild zögert er nicht lang: «Lionel Richie». Etwas grösser ist die Auswahl, wenn man ihn nach seinem bevorzugten Musikstil fragt, nämlich: «Gospel, Soul, Funk und alles Andere, was Spass macht». An der Zusammenarbeit mit einer Formation wie der Swiss Band schätzt er die Ehrlichkeit der Musik, das Echte.

Weiter auf Erfolgskurs

Roland Raphael zeigte sich mit dem Verlauf des Eröffnungsabends, aber auch mit dem Vorverkauf für die weiteren Konzerte zufrieden, auch wenn dieser leicht hinter den Vorjahreszahlen liege. «Es hat sich herumgesprochen, dass in Wallisellen erstklassige Künstler auftreten und der Weg dorthin sich lohnt», begründete er den Erfolg seines Festivals.

Programm Musikfesttage: Am 18.9. die kubanische Gruppe «Soneros de Verdad»; 19.9. «The Rubbernecks» mit Country-Rock; 20.9. Jodlerin Nadja Räss mit Alderbuebe (anstelle «Hujässler»); 21.9. A-cappella-Quartett «Amasing»; 23.9. «Baba Shrimps». Bereits ausverkauft ist am 22.9. Nina Burris Auftritt. Mehr unter www.musikfesttage.ch.

Erstellt: 17.09.2017, 18:42 Uhr

Programm

Am 18. 9. die kubanische Gruppe Soneros de Verdad; 19. 9. The Rubbernecks mit Country-Rock; 20. 9. Jodlerin Nadja Räss mit Alderbuebe (anstelle der Hujässler); 21. 9. A-cappella-Quartett Amasing; 23. 9. Baba Shrimps. Bereits ausverkauft ist am 22. 9. Nina Burris Auftritt. Mehr unter www.musikfesttage.ch.

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