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Furttaler feiern ihre neue Sporthalle

Die Eröffnung der Doppelsporthalle feierten Bevölkerung, Vereine und am Bau Beteiligte gleich Freitag und Samstag. Sogar ein Regierungsrat kam und brachte ein Geschenk mit.

Am Wochenende wurde die neue Doppelturnhalle in Otelfingen feierlich eröffnet.
Am Wochenende wurde die neue Doppelturnhalle in Otelfingen feierlich eröffnet.
Sibylle Meier
Gemeinsames Schneiden für die Halleneröffnung (von links): Der Däniker Gemeinderat Ueli Sauter, Architekt Ueli Fischer, Schulpräsidentin Jeannette Ambrosone, Schulpfleger Reto Gross und Regierungsrat Mario Fehr.
Gemeinsames Schneiden für die Halleneröffnung (von links): Der Däniker Gemeinderat Ueli Sauter, Architekt Ueli Fischer, Schulpräsidentin Jeannette Ambrosone, Schulpfleger Reto Gross und Regierungsrat Mario Fehr.
Sibylle Meier
Die neue Halle bietet viel Platz für sportliche Aktivitäten.
Die neue Halle bietet viel Platz für sportliche Aktivitäten.
Sibylle Meier
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Regierungsrat Mario Fehr mischt sich am Freitagabend in seiner Funktion als Sportminister un-ter die Leute. «Ich finde es lässig, dass so viele Menschen aus der Gegend da sind. Gerade diese regionale Verwurzelung begeistert mich immer wieder», sagt er in seiner Ansprache. Laut Fehr ist jeder Franken, den man für den Sport ausgibt, gut investiert. «Er dient der Gesundheit, der Gemeinsamkeit und nicht zuletzt auch der Integration. Eine Gesellschaft ohne Sport und Vereine ist keine gescheite Gesellschaft. Und wenn ich mir diese Sport­halle so anschaue, so ist man hier im unteren Furttal speziell gescheit», sagt er, und rund hundert Menschen applaudieren.

Mario Fehr bringt 920 000 Franken vom Sportfonds des Kantons Zürich mit. Diese Sportförderung generiert sich aus Lotteriegeldern und verteilt im Kanton Zürich jährlich rund 25 Millionen Franken für Vereins- und Verbandssport, Sportförderung und Sportanlagen in Gemeinden wie eben die Doppelsporthallein Otelfingen. Noch liegt die defi­nitive Schlussabrechnung nicht vor. Und obwohl Reto Gross, Vorsitzender der Baukommission, finanztechnisch von einer Punktlandung ausgeht, wird der Zustupf gerne genommen.

Eine Halle für alle

Rückblende: Im Frühling 2012 startete die Schulpflege eine Raumbedarfsanalyse, weil die ­alte Sporthalle von 1956 in die Jahre gekommen war. Ab Februar 2013 tagte die Projektgruppe Bauprojekt Sek UF mit Vertretern der Oberstufenschulpflege aus den angeschlossenen Gemeinden Dänikon, Hüttikon, Otelfingen und Boppelsen. Drei Jahre lang wurde geplant, verworfen, neu angefangen, gerechnet und um ein möglichst optimales Projekt gerungen.

Am 28. Fe­bruar 2016 machten die Stimmenden den Baukredit über 10,3 Millionen Franken möglich, den grössten, den die Sek UF je beantragt hatte. Es hatte auch Gegner. Zu teuer, unnötig und zu gross, waren deren Einwände. 74 Prozent sagten Ja. Am 4. November 2016 war Grundsteinlegung fürs Jahrhundertprojekt. Lediglich acht Monate später war Auf­richte. Am 29. Januar 2018 wird die Halle offiziell für Schulsport und Vereine freigegeben.

Fünf Scheren

Die Mitglieder der Baukommission betonen in ihren Ansprachen, mit welcher Professionalität gearbeitet wurde, um dieses Bauwerk für Schulsport und Vereine voll Funktionalität und Ästhetik problemlos zu realisieren. Beinahe sei es aber zu einer Panne gekommen. «Man lieferte irrtümlich den Boden statt in Grau in Bordeaux. Zum Glück haben wir es gemerkt», sagt Architekt Ueli Fischer. Schliesslich schneiden Reto Gross, Vorsitzenderder Baukommission, Ueli Sauter, Mitglied der Baukommission, Regierungsrat Mario Fehr, Architekt Ueli Fischer und Jeannette Ambrosone, Präsidentin Schulpflege Sek UF, das Band synchron durch.

«Möchte wieder jung sein»

Mehrere hundert Menschen kommen zum Apéro und begeben sich auf einen Rundgang. Sie schlendern durch die riesige ­Halle, blicken hinauf zur schallschluckenden Konstruktion und geniessen von der Galerie ausden Rundblick. «Wenn ich das so sehe, so möchte ich wieder jung sein und turnen», sagt beispielsweise die Otelfingerin Lilo Mantel. Die Kombination der Materialien beeindruckt sie. «Beton, Holz und schwarzes Metall ist sehr an­genehm. Und das Blauder Garderobe finde ich wunderschön», schwärmt sie.

Am Abend bringen die Furt­taler Vereine ihre Freude überdie neuen Räumlichkeiten zum Ausdruck. Magier Sven Spacey zaubert, die jungen Artisten des ­Zirkus Otelli zeigen ihre Kunst­stücke, der Gemischte Chor Otelfingen singt, die Trachtengruppe Furttal und Passione Danza schwingen das Tanzbein, und56 junge Turner des Turnvereins Otelfingen machen ihre Aufwartung.

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