Flughafen

Gepäcktransport von der Haustür an den Flughafen

Ab April können Flugpassagiere von Swiss und Edelweiss ihr Gepäck zuhause abholen und einchecken lassen. Ganz günstig ist die Dienstleistung aber nicht.

Dank eines neuen Services ist das Kofferschleppen Vergangenheit - wenn man das dafür benötigte Geld ausgeben will.

Dank eines neuen Services ist das Kofferschleppen Vergangenheit - wenn man das dafür benötigte Geld ausgeben will. Bild: Keystone

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Bald wird es auch Flugpassagieren aus dem Unterland möglich sein, nur mit dem Handgepäck zum Flughafen zu reisen. Anfang April führen die beiden Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss das Angebot «Tür zu Tür mit Check-in» ein: Die Koffer werden mit dem Auto zuhause abgeholt und am Flughafen eingecheckt. Unabhängig von der Distanz kommt der Service auf 40 Franken pauschal plus 22 Franken pro Gepäckstück zu stehen. Wenn man die Koffer am SBB Gepäckschalter abholt und selber eincheckt, reduziert sich die Pauschale auf 25 Franken.

Bahnhof-Check-In wird abgeschafft

Abgeschafft wird gleichzeitig das Check-in am Bahnhof selber. Im Unterland gibt es sowieso keine Bahnhöfe, welche diese Dienstleistung anbieten. Im Kanton Zürich besteht nur in Zürich, Winterthur und Wädenswil die Möglichkeit, und dies nur noch bis am 3. April.

Grund dafür sind Sicherheitsbestimmungen: Die Gepäckstücke müssen konstant von einem ausgebildeten Mitarbeitenden bewacht werden. Beim Transport im Zug könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Personen am Gepäck zu schaffen machen, erklärt Thomas Ammann vom Verein Direkter Verkehr Schweiz. «Die Sicherheit könnte nur mit unverhältnismässig hohem Aufwand gewährleistet werden.» Mit 22 Franken pro Gepäckstück war der Service aber deutlich günstiger als das Ersatzangebot.

Transport auch ab Unterländer Bahnhöfen

Eine weitere Option ist, das Gepäck für 22 Franken pro Stück vom Bahnhof der Wohngemeinde an den Flughafen transportieren zu lassen. Reisende können es dort ab 4.30 morgens abholen und selber einchecken. Dies war bisher nur an 34 Bahnhöfen in der ganzen Schweiz möglich und wird nun auf 160 ausgeweitet. Im Unterland gehören Bülach, Dielsdorf, Regensdorf und Wallisellen dazu. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 28.02.2018, 11:47 Uhr

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