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Geschenke für Kinder gespendet

Für die «Aktion Weihnachtspäckli» sammelte die Freie Evangelische Gemeinde Embrach Gaben. Im Foyer der Migros packten sie die Gebrauchsartikel ein, welche die Kunden spendeten. Insgesamt 167 Geschenk­pakete kamen zusammen.

Iwan Leuenberger und sein eineinhalbjähriger Sohn Jairo spendeten Schokolade.
Iwan Leuenberger und sein eineinhalbjähriger Sohn Jairo spendeten Schokolade.
Francisco Carrascosa

Nach seinem Einkauf im Grossverteiler legte der Kunde Iwan Leuenberger und sein eineinhalbjähriger Sohn Jairo Malstifte, Schokolade, Guetsli, Shampoo und eine Seife in die vorbereiteten Körbchen am Stand der Freien Evangelischen Gemeinde Embrach (FEG).

«Mit wenig Aufwand kann ich Gutes tun und beteilige mich deshalb gerne an der Aktion», sagte der Embracher.

Aus den Körben bedienten sich die ehrenamtlichen Helfer der FEG, Janis Klinger und Romy Simme. Sie legten die Spielsachen, Schreibblöcke und Süssigkeiten in Schachteln. Diese packten sie mit Geschenkpapier zu herzigen Geschenken ein. Jedes Paket wurde mit einem Kleber versehen, auf dem in kyrillischer Schrift «Kind» zu lesen war.

Gelungene Kooperation mit Grossverteiler

In wenigen Wochen werden Kinder in Albanien, Rumänien, Moldau, Serbien, Weissrussland, der Ukraine und Bulgarien mit glänzenden Augen die Pakete aus der Schweiz auspacken. Kinder, welche vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben ein Geschenk erhalten, werden sich von Herzen darüber freuen. Dieser Gedanke sprach viele Kunden an, die ihren Samstagseinkauf tätigten und nebenbei ein Herz für benachteiligte Kinder zeigten.

Im Vorlauf gab die Organisatorin Esther Passioudis von der FEG eine Liste der benötigten Artikel beim Grossverteiler ab. Die Migros zeigte sich kooperativ und stellte ein separates Regal mit den Artikeln bereit, sodass die Kunden schnellen Zugriff auf die Ware hatten. Ebenso stellte die Migros Geschenkpapier, einen Lagerraum und den Standplatz zur Verfügung. «Wir haben hier die Möglichkeit, den Sammelnden einen Platz im Haus anzubieten, und tun dies gerne für diese gute Sache», erläuterte Marktleiter John Mengelt.

Kinderpäckli und Erwachsenenpäckli

«Die Spender schätzen es, zu sehen, dass die Ware vor ihren Augen eingepackt wird und sie somit die Gewähr haben, dass ihre Gaben bei den richtigen Adressaten ankommen», weiss die Organisatorin Esther Passioudis. «Man kann zweierlei Pakete machen, eines für Kinder und eines für Erwachsene», erläuterte sie. Im Paket der Erwachsenen sind Mehl, Reis, Zucker und Kaffee enthalten. «Die Beschenkten, Kinder wie Erwachsene, freuen sich darüber, dass Menschen aus einem wohlhabenden Land an sie denken und sich Zeit nehmen, die Gaben auch liebevoll einzupacken», sagte Passioudis. Die Freundlichkeit komme ebenso gut an wie die Geschenke selbst.

Letztes Jahr kamen 97 100Päckli an 530 Sammelstellen zusammen und wurden mit 33 Sattelschleppern in die sieben Länder verteilt. Wohl die gleichebeeindruckende Menge dürfte auch dieses Jahr den Weg in die Oststaaten finden.

Die «Aktion Weihnachtspäckli» ist ein gemeinsames Projekt von vier christlichen Hilfswerken und dauert bis zum 25. November. Die Sammlung inklusive des Transports finanzieren unzählige private Spender, Kirchgemeinden und Firmen. Lokale Partner vor Ort, welche die Sprache sprechen und mit der Kultur vertraut sind, organisieren in den empfangenden Ländern die Verteilung.

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