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Günstige Gleise statt teurem Tunnel

Ist der 2,8 Milliarden Franken teure Brüttener Tunnel eine gigantische Geldverschwendung? Ja, findet Paul Stopper, der Vater der zweiten Durchmesserlinie. Der Engpass zwischen Bassersdorf und Winterthur könne günstiger behoben werden.

Zwei zusätzliche Spuren zwischen Effretikon und Winterthur-Töss statt des Brüttener Tunnels fordert Bahnexperte Paul Stopper.
Zwei zusätzliche Spuren zwischen Effretikon und Winterthur-Töss statt des Brüttener Tunnels fordert Bahnexperte Paul Stopper.
Marc Dahinden

Züge, die von Zürich nach Winterthur fahren, müssen ein Nadelöhr passieren: Zwischen Effretikon und Winterthur-Töss gibt es nur zwei Gleise, obwohl die Strecke davor auf beiden Seiten vierspurig verläuft. Abhilfe schaffen soll der Brüttener Tunnel zwischen Bassersdorf und Dietlikon sowie Winterthur-Töss. Kostenpunkt: Schätzungsweise 2,8 Milliarden Franken. Nur etwa 400 bis 500 Millionen Franken würde ein Ausbau von zwei auf vier Spuren zwischen Effretikon und Winterthur-Töss kosten, sagt Paul Stopper.

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