Kloten

Gut Schuss für 1000 Schützen

Rund 1000 Schützen nahmen gestern am vierten und letzten Schiessanlass des traditionellen 1.-August-Schiessens am Schiessstand Bettensee teil. Auch das Punktemaximum von 100 geschossenen Punkten wurde erreicht.

Alles in Ordnung: Bei der Waffenkontrolle geht Peter Jost (rechts) sorgfältig vor. Schütze Ruedi Schätti aus Rapperswil ist mit seinen 92 erreichten Punkten zufrieden.

Alles in Ordnung: Bei der Waffenkontrolle geht Peter Jost (rechts) sorgfältig vor. Schütze Ruedi Schätti aus Rapperswil ist mit seinen 92 erreichten Punkten zufrieden. Bild: Ruth Hafner Dackerman

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Bereits um 7 Uhr morgens standen die ersten Schützen vor Ort, um ihr Programm eine Stunde später zu absolvieren. Es galt, auf einer von insgesamt 24 Zielscheiben aus 300 Metern Distanz ins Ziel zu treffen. Vier Stiche standen dabei zur Auswahl, maximal 100 Punkte konnten erreicht werden. Als Preis winkten Kranzkarte oder Abzeichen, was unter den Schützen eine begehrte Trophäe darstellt. Zur 46. Auflage des 1. August-Schiessens kam das Publikum aus der ganzen Schweiz. Wie immer war der 1. August der stärkste Tag. «Was das Programm betrifft, bieten wir einen der interessantesten Schiessanlässe», sagte Geri Hitz, Präsident der Bettensee Schützen Kloten-Dietlikon. Der Schiessbetrieb an den insgesamt vier Tagen sei unfallfrei über die Bühne gegangen. Einzig das Parkregime musste neu erstellt werden. «Wegen der Trockenheit durfte heute aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Stoppelfeld parkiert werden.»

Mitte Vormittag standen bereits zwei Gewinner fest, welche das Punktemaximum von 100 erreicht hatten. Im Gruppenstich war dies Rudolf Brand, im Bettenseestich Michael Merki. Noch immer wurden auch zu fortgeschrittener Stunde fleissig Standblätter herausgegeben, begleitet von den Worten «Gut Schuss».

Bei der Waffenkontrolle ging Peter Jost sorgfältig vor. Sicherheit sei das oberste Gebot. Jost kontrollierte das Gewehr von Ruedi Schätti aus Rapperswil, als dieser den Schiessstand verliess. Alles in Ordnung, und Schätti war mit den erreichten 92 Punkten durchaus zufrieden. Auch die Wädenswiler Michael Suter, Urs Hauser und Heinz Sonderegger waren zufrieden. Sie packten ihre Sportgeräte ein, bevor es wieder heimzu ging.

«Mental und fitnessmässig wird man gefordert»

Präsident Geri Hitz schiesst seit 37 Jahren. «Ich kam eigentlich über den Männerchor zum Schiessen», erzählte er schmunzelnd. Zwei Kollegen hätten ihn überredet, es doch auch einmal zu versuchen. «Beim ersten Mal habe ich gleich einen Kranz geschossen. Drei Jahre später war ich schon Präsident.» Am Schiesssport fasziniere ihn die Konzentration, das Fokussieren. «Mental und fitnessmässig wird man gefordert.» Jeder Schuss, der weg sei, sei weg, ob gut oder schlecht. «Man ist immer allein verantwortlich, hat keinen Schiedsrichter.»

Erstellt: 01.08.2018, 18:08 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben