Bülach

Halloween-Scherz mit Kettensäge ging der Staatsanwaltschaft zu weit

Maskiert und mit einer laufenden Kettensäge in der Hand zog ein junger Mann in der Halloween-Nacht vom vergangenen 31. Oktober 2018 durch die Stadt Bülach. Das hat nun Konsequzenzen.

Eine Kettensäge ist für so manche Tätigkeit geeignet - nicht aber als Halloween-Scherz, befand die Staatsanwaltschaft.

Eine Kettensäge ist für so manche Tätigkeit geeignet - nicht aber als Halloween-Scherz, befand die Staatsanwaltschaft. Bild: Keystone

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Jetzt stehen die strafrechtlichen Folgen für den misslungenen Scherz fest. Der zum Tatzeitpunkt 18-jährige Automobilfachmann erhält wegen «Schreckung der Bevölkerung» eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 30 Franken und eine Busse in der Höhe von 300 Franken. Der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ist seit kurzem rechtskräftig.

Wie aus dem Strafbefehl hervorgeht, maskierte sich der Mann mit einer Monstermaske («halb Tier-, halb Menschenkopf») und begab sich mit einer Kettensäge ohne Kette auf die Strasse, um Menschen Angst einzujagen. Dabei liess er die Kettensäge immer wieder laufen. Seine Aktion dauerte rund 45 Minuten und führte ihn von seinem Wohnort zum Schulhaus Hohfuri. Eine Minderjährige wandte sich schliesslich aus Angst an die Polizei. (jig)

Erstellt: 17.07.2019, 17:24 Uhr

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