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«Ich will nicht repressiv wirken»

Claudio Schärli arbeitet seit Anfang März als Brückenbauer bei der Stadtpolizei Zürich. Er ist die Ansprechperson für kulturelle und religiöse Gruppierungen.

«Miteinander reden ist das Wichtigste»:?Claudio Schärli ist als Brückenbauer der Präventionsabteilung der Stadtpolizei angegliedert.
«Miteinander reden ist das Wichtigste»:?Claudio Schärli ist als Brückenbauer der Präventionsabteilung der Stadtpolizei angegliedert.
Michele Limina

Herr Schärli, warum braucht es Sie bei der Stadtpolizei Zürich?Claudio Schärli:Die Stadt Zürich ist eine weltoffene Stadt. Es gibt Leute aus verschiedenen Religionen, Kulturen und Ethnien. Da besteht Bedarf an Austausch zwischen ihnen und der Polizei.

Ihre Funktion gibt es seit März. Warum erst jetzt?Zuvor hat man das Thema bearbeitet, etwa mit Community-Policing. Aber durch die Ereig­nisse in den letzten Jahren und Monaten sind die Themen Islam und Radikalisierung mehr in den Vordergrund gerückt. Deshalb hat die Stadtpolizei Zürich die Lage neu beurteilt und ge­sehen, dass ein Bedürfnis da ist, das man abdecken müsste.

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