Neerach

Ideen für Raumnutzung gesucht

Das alte Schulhaus in Riedt wird derzeit als Wahllokal genutzt. Im Zug einer nötigen Sanierung sucht der Gemeinderat andere Nutzungsmöglichkeiten. Ideen sind gefragt.

Das alte Schulhaus Riedt, gebaut anno 1820, muss saniert werden.  Dabei ergibt sich die Möglichkeit, es intensiver zu nutzen als bisher. Heute dient das Gebäude als Wahllokal.

Das alte Schulhaus Riedt, gebaut anno 1820, muss saniert werden. Dabei ergibt sich die Möglichkeit, es intensiver zu nutzen als bisher. Heute dient das Gebäude als Wahllokal. Bild: Sibylle Meier

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Die Gemeinde Neerach ist im Besitz des alten Schulhauses an der Wehntalerstrasse 5 in Riedt . Dieses ist sanierungsbedürftig. Bereits in den Budgets 2017 und 2018 ist bei den Investitionen ein Betrag von 150 000 Franken eingestellt für einen «zweckmässigen» Unterhalt des alten Schulhauses.

Vorgesehen sei «insbesondere eine Dach- und Fassadensanierung», hielt der Gemeinderat von Neerach im Budget 2017 fest.Zurzeit wird das Gebäude als Wahllokal genutzt. In den beiden Einzelgaragen habe der Feuerwehrverein Material eingelagert, wie Gemeindeschreiberin Martina Staub auf Anfrage erklärte. Der Hauptraum weist eine Fläche von 42 Quadratmetern auf, ein WC steht zur Verfügung.

Ein Parkplatzproblem

Da die Sanierung ansteht, möchte der Gemeinderat auch gleich prüfen, wie die Lokalität sonst noch verwendet werden könnte. Deshalb ruft die Behörde im jüngsten Mitteilungsblatt die Bevölkerung auf, Ideen für mögliche Nutzungen einzureichen. «Es sind bereits zwei Ideenvorschläge eingegangen», sagte Staub. Wie die Vorschläge konkret aussehen, kann die Gemeindeschreiberin aber noch nicht sagen: «Das ist noch nicht spruchreif, der Gemeinderat hat noch nicht darüber beraten.»

Die Ideensuche werde noch einige Wochen lang andauern. «Ideen dürfen dem Gemeinderat per E-Mail (gemeindeverwaltung@neerach.ch) oder schriftlich mitgeteilt werden», schreibt die Exekutive. Eine Nutzung dürfe jedoch nicht mit einem Verkehrsaufkommen verbunden sein. Die Liegenschaft verfügt nämlich nur über einen einzigen Parkplatz, der zurzeit vermietet ist. «Es fehlen Parkplätze, das ist das grosse Problem», erklärt Staub. Ansonsten wären vielfältige Nutzungsmöglichkeiten denkbar, zum Beispiel als Kinderkrippe oder Yogastudio.

«Über die weitere Verwendung des Gebäudes wird der Gemeinderat nach Eingang der möglichen Nutzungen beraten und die anstehende Sanierung in die Wege leiten», teilt die Behörde mit.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 10.10.2018, 14:24 Uhr

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