Freienstein-Teufen

Im Elektroauto durch die Schweiz

In den nächsten Tagen findet in der Schweiz eine grosse Rallye mit Elektrofahrzeugen aus aller Welt statt. Mit dabei sind auch drei Exemplare des Unterländer Elektrosportwagens E-Rod aus Freienstein-Teufen.

2016 nahm der E-Rod schon einmal an der  Wave Trophy teil, hier bei einer Demonstration vor der UNO in Genf für eine maximal tolerierte Klimaerwärmung von 1,5 Grad Celsius.

2016 nahm der E-Rod schon einmal an der Wave Trophy teil, hier bei einer Demonstration vor der UNO in Genf für eine maximal tolerierte Klimaerwärmung von 1,5 Grad Celsius. Bild: zvg

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Unweit des Unterlandes nämlich in Dübendorf startet am kommenden Samstag eine achttägige Rallye. Auf einer 1600 Kilometer langen Strecke durchqueren dutzende Elektrofahrzeuge aus aller Welt die Schweiz. Wave Trophy 2017 nennt sich die Veranstaltung.

Mit dabei sind auch drei Modelle des Unterländer Elektrosportwagens E-Rod, gebaut von der Firma Kyburz in Freienstein-Teufen.Zwei Zweierteams gehen bei der Trophy für den Elektrofahrzeughersteller an den Start. «Zudem ist jeweils ein dritter E-Rod vor Ort, in dem Besucher jeweils ein Stück auf der Strecke mitfahren können», erklärt Peer Haupt, der das Team Kyburz an der Veranstaltung leitet.

Dichtes Netz von Ladestationen

«Wer die Trophy vom Unterland aus besuchen will, der kommt am besten nach Tagelswangen», empfielt Haupt. Am Samstag, zwischen 9.45 und 12 Uhr würde die Trophy dort Halt machen und «Schutz und Rettung» würde vor Ort demonstrieren, was die Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen bei einem Einsatz mit Verunfallten oder brennenden Elektrofahrzeugen beachten müsse.

Die Wave Trophy ist gleichzeitig auch die Eröffnung der sogenannten E-Grand-Tour. Das heisst, nach Abschluss der Trophy steht die Route allen Fahrern von Elektrofahrzeugen zu Verfügung. Ein extra geschaffenes dichtes Netz von Ladestationen entlang der Strecke sorgt für ungebremsten Fahrspass. Alle 50 bis 6o Kilometer gibt es eine «Zapfsäule». Für den E-Rod mit einer Rechweite von 130 Kilometern ist das mehr als genug.

Bergpässe statt Autobahnen

Die Strecke verläuft abseits von Autobahnen und beinhaltet dafür kleine versteckte Bergpässe. Von Dübendorf aus führt die Route dem Zürichsee entlang nach Rapperswil. Danach geht es über den Sattel in die Innerschweiz und von dort via Bern und Interlaken nach einer runde um den Thunersee nach Gstaad. Nach einem Abstecher ins Welschland verläuft die Route das Wallis hoch und dann gehts hinüber ins Tessin und vie Bündnerland und die Ostschweiz zurück nach Zürich.

Die Wave Trophy 2016 startete in Bremerhafen und führte durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 2011 war die Trophy in Indien zu Gast. Unter anderem vier Teams aus der Schweiz bestritten damals die 2680 Kilometer lange Strecke von Mumbai nach Hyderabad, Bangalore, Goa und zurück. 2012 wurde die Trophy mit Elektrovelos bestritten. 115 Teilnehmer legten in zwei Tagen die gut 340 km lange Strecke von Berlin via Magdeburg nach Hannover zurück.

Ums Gewinnen geht es bei der Veranstaltung nicht. Vielmehr verstehen sich die Teilnehmer als Botschafter einer sauberen Mobilität.

Erstellt: 06.06.2017, 17:35 Uhr

Infobox

Die Wave Trophy 2017 startet am Samstag, 10. Juni, ab 9.30 Uhr beim Airforce Center in Dübendorf. Zwischen 9.45 und 12 Uhr gastiert sie in Tagelswangen bei der Phoenix Contact AG an der Zürcherstrasse 22.

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