Hochfelden

Im Frohsinn kehrt wieder Leben ein

Zahlreiche Besucher gaben sich an der Wiedereröffnung des Restaurants Frohsinn die Klinke in die Hand. Das Pächterpaar Peralta freut sich darauf, sein Können unter Beweis stellen zu dürfen.

Bilo und Mariana Peralta sind das neue Pächterpaar des Frohsinns.

Bilo und Mariana Peralta sind das neue Pächterpaar des Frohsinns. Bild: Sibylle Meier

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Viele ehemalige und zukünftige Gäste des Restaurants Frohsinn schauten am Samstag im komplett umgebauten und renovierten Gasthaus vorbei. Wenig erinnert an das einstige Lokal, welches für seine gutbürgerliche Küche bekannt war. Nach mehr als zweijähriger Bautätigkeit ist aus dem Frohsinn ein stilvolles Lokal geworden, welches dank viel Holz und warmen Farbtönen gleichzeitig heimelig und edel wirkt. Im Stübli samt Stammtisch darf ab sofort bei einem Bier endlich wieder ein Jass geklopft werden, während der Diningroom mit seinen 30 Plätzen für gehobene Küche steht. Auch die Vereine gehen nicht vergessen. Für sie steht ein stilvoll eingerichteter Raum mit Spiegeln und Fotos aus vergangenen Zeiten zur Verfügung. Als Fumoir und «Cigar-Bar» dient der gemütlich eingerichtete alte Gewölbekeller im Untergeschoss mit seinen Natursteinwänden.

Gelernter Koch mit Leib und Seele

Karl Pavoni, Bauherr und Inhaber der Liegenschaft, freut sich sehr über die erfolgreich abgeschlossenen Bautätigkeiten. «Endlich ist das Dorfrestaurant als Treffpunkt für Geselligkeit wieder geöffnet.» Schön sei es auch, ein Pächterpaar zu haben, welches sich grosse Mühe gebe und «den Plausch habe». Am Tag der offenen Tür servierten die Gastgeber Mariana und Bilo Peralta Gulasch und Risotto. «Wir sind überglücklich und dankbar, ein solches Restaurant führen zu dürfen», sagte die aus Portugal stammende Gastgeberin, welche mit zwei Mitarbeiterinnen für den Service zuständig ist. Das Lokal habe einen guten Namen, blicke auf eine lange Geschichte zurück und sei grossartig renoviert worden.

Für die Küche zuständig ist Ehemann Bilo Peralta, gelernter Koch mit Leib und Seele. Ihm zur Seite stehen zwei weitere Köche. Dass die Speisekarte mit ihren hausgemachten und regionalen Produkten eine grosse Herausforderung sei, ist dem Gastgeberpaar bewusst. «Mit diesem Projekt erfüllen wir uns einen Traum. Es geht um Menschen. Um diesen Beruf auszuüben, muss man Menschen lieben», sagt Mariana Peralta. Kennen gelernt haben sich die Portugiesin und der gebürtige Kurde, welcher in Deutschland aufgewachsen ist, vor rund 20 Jahren in Weggis – natürlich in einem Restaurant.

Auf der Speisekarte stehen Klassiker wie Zanderchnusperli mit Kartoffelgratin, Hackbraten und Cordon bleu, aber auch «Rustikales mit Klasse» wie gebratene Foie gras – alles zu moderaten Preisen. Dazu kommen Mittagsmenüs, welche sogar am Wochenende angeboten werden. Wenn sich Mariana etwas aus der Küche ihres Mannes wünscht, dann sind dies Fische oder Meeresfrüchte. «Er kocht alles sehr gut, aber Fische und Meeresfrüchte gelingen ihm einfach sensationell.»

Die Weinkarte beinhaltet etliche Schweizer Weine aus der Region, zudem einige portugiesische und italienische Weine sowie ein edler Tropfen aus Österreich.

Bea Bräm wollte sich am Tag der offenen Tür einen Einblick in den neu eröffneten Frohsinn verschaffen. «Gigantisch, was hier entstanden ist», urteilte sie. Partner Dietmar Müller doppelte nach. «Hier könnten wir Stammgäste werden und uns durch die ganze Speisekarte essen.»

Erstellt: 03.11.2019, 20:07 Uhr

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