Schleinikon

Im Sinne des Gemeinderats

Drei Traktanden mit fünf Abstimmungen waren in weniger als einer Stunde vom Tisch. Die Schleiniker Stimm-berechtigten folgten den Anträgen des Gemeinderats diskussionslos und einstimmig.

56 Stimmberechtigte besuchten am Donnerstagabend die Gemeindeversammlung in Schleinikon.

56 Stimmberechtigte besuchten am Donnerstagabend die Gemeindeversammlung in Schleinikon. Bild: mcp

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Knapp 3,3 Millionen Franken beträgt der Aufwand für das kommende Jahr gemäss Budget für die Gemeinde Schleinikon. Der Ertrag wurde auf knapp 3,5 Millionen Franken festgesetzt, was einen Überschuss von rund 200 000 Franken ergibt. Das Budget und der gleichbleibende Steuerfuss von 45 Prozent wurden je von 56 anwesenden Stimmberechtigten (8 Prozent) am Donnerstag genehmigt.

Sie stimmten auch dem mittelfristigen Ausgleich über acht Jahre zu. Gemäss den Berechnungen ist nach vorhersehbaren Aufwandüberschüssen wieder ein Plus bis in fünf Jahren absehbar. Wie Finanzvorstand Christian Werder ausführte, ist der Selbstfinanzierungsgrad von heute 60 Prozent auf 70 bis 80 Prozent gestiegen. «Das Ziel einer Gemeinde muss nicht ein hohes Eigenkapital, sondern eine ausgeglichene Rechnung sein», sagte Werder.

Gleiche Bestimmungen wie beim Kanton

Die neue Personalverordnung der Politischen Gemeinde wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. «Damit gelten für die Gemeindeangestellten die gleichen arbeitsrechtlichen Bestimmungen wie für die Arbeitnehmenden des Kantons Zürich», erklärte Gemeindepräsidentin Florina Steiger. Bei der Entschädigungsverordnung, die unter anderem eine leichte Erhöhung der Gesamtgrundentschädigung für die Gemeinderatsmitglieder und jene der Rechnungsprüfungskommission (RPK) vorsieht, hatte die RPK eine Änderung vorgeschlagen.

Für die Pauschalentschädigungen der eigenen Kommission wollte sie den Betrag für das Aktuariat von neu 2500 Franken auf 2000 Franken senken. Dies sei in Absprache mit allen Kommissionsmitgliedern so entschieden worden, versicherte RPK-Präsident Marion Furrer. Die Schleinikerinnen und Schleiniker stimmten dem Antrag im Sinne der RPK zu. ()

Erstellt: 07.12.2018, 16:34 Uhr

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