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Im Sommer startet die hitzige Debatte über die «heisse Zelle» fürs Endlager

Die «heisse Zelle» ist jenes oberirdische Bauwerk des Endlagers, das am meisten Ängste auslöst. Mitte Jahr beginnt eine überregionale Diskussion darüber, wo das Gebäude einst gebaut werden soll. Auch das Unterland kommt als Standort infrage.

Das Zwischenlager für hoch radioaktive Abfälle bei Würenlingen im Kanton Aargau, direkt an der Aare liegend. Der Fluss ist hinter der Baumreihe im Mittelgrund des Bildes zu sehen. Im linken Gebäudeteil befindet sich die «heisse Zelle».
Das Zwischenlager für hoch radioaktive Abfälle bei Würenlingen im Kanton Aargau, direkt an der Aare liegend. Der Fluss ist hinter der Baumreihe im Mittelgrund des Bildes zu sehen. Im linken Gebäudeteil befindet sich die «heisse Zelle».
Markus Brupbacher

Noch lagern die hoch radioaktiven Abfälle der Schweiz in einer Halle direkt neben der Aare, verpackt in Behältern. In diesem Zwischenlager (Zwilag) im aargauischen Würenlingen bleibt der Atommüll so lange, bis ein Endlager in der tief unter der Erde liegenden Gesteinsschicht Opalinuston gebaut ist.

Zurzeit läuft die letzte Etappe der Standortsuche für ein solches Lager, wobei noch das Zürcher Weinland, das Gebiet nördlich der Lägern im Unterland und der Aargauer Bözberg als Endlagerregionen infrage kommen. Die letztgenannte Region liegt nur einen Steinwurf vom Zwischenlager entfernt. Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gibt voraussichtlich 2022 bekannt, in welcher der drei verbliebenen Standortregionen sie das Endlager bauen will.

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