Kloten

In Kloten ist die Hoffnung zurück

Der EHC Kloten hat zuletzt wieder einige Lebenszeichen von sich gegeben. Der zuvor freie Fall scheint zumindest vorläufig gebremst. Und der 11. Rang liegt wieder in Reichweite.

Hatten zuletzt wieder etwas mehr Grund zum Jubeln: Klotens Verteidger Dominik Egli (links) feiert sein Tor zum 3:1 gegen die ZSC Lions mit Tim Bozon.

Hatten zuletzt wieder etwas mehr Grund zum Jubeln: Klotens Verteidger Dominik Egli (links) feiert sein Tor zum 3:1 gegen die ZSC Lions mit Tim Bozon. Bild: Keystone

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Den bisherigen Tiefpunkt hatte der EHC Kloten am Samstag, 6. Januar, mit der 3:9-Schlappe in Lau­sanne erreicht. Zuvor schon hatten die Zürcher Unterländer im neuen Jahr mit 1:2 nach Penaltyschiessen gegen Ambri-Piotta und mit 2:3 nach Verlängerung gegen Lausanne verloren.

Das Wort Abstieg geisterte nach dem mehr als misslun­genen Jahresauftakt immer häufiger durch die Medien. Kloten schien im freien Fall zu sein, und rund um die Swiss-Arena machte sich immer mehr Endzeitstimmung breit.

Ambri liegt in Reichweite

Vier Spiele später, mit zwei Siegen­ und sechs gewonnenen Punk­ten ist die Abstiegsgefahr natürlich überhaupt noch nicht gebannt. Aber immerhin ­konnte der freie Fall mit den Siegen in Davos­ (6:2) und am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen die ZSC Lions (4:3 n. P.) gestoppt wer­den. Zudem haben die Spieler von Cheftrainer Kevin Schläpfer zumindest wieder eine sport­liche Perspektive: Der 11. Rang, der das Heim­recht in den Playouts garan­tiert, liegt wieder in Reich­weite. Der Tabellen-Elfte und Vorletzte Ambri-Piotta hat nur noch drei Punkte mehr auf dem Konto als die Klotener und hinterliess zuletzt einen ausgesprochen schwachen Eindruck.

Schläpfer ist es offenbar gelungen, das Team etwas zu stabili­sieren. Dass Kloten gegen die ZSC Lions endlich wieder einmal ein Penaltyschiessen zu seinen Gunsten entscheiden ­konnte, dürfte gut für das Selbstvertrauen sein. Nun gilt es frei­lich, die zuletzt wieder besseren Leistungen zu bestätigen. Denn nur allzu oft hat es in der laufenden Qualifikation nach Hoffnungsschimmern immer wieder bittere ­Rückschläge gegeben. Es zeigt sich aber, dass Kloten nach der Verpflichtung des neuen Kanadiers Spencer Abbott nun ­offensiv breiter abgestützt ist. Mit dem Engagement des kana­dischen Torhüters ­Kevin ­Poulin hat der Verein zudem ein Zeichen dafür gesetzt, den den Fokus ­wieder vermehrt auf den Sport zu richten. Denn sollte sich etwa Luca­ Bolts­hauser in der entscheidenden Phase im März verletzen, ist Kloten im Abstiegskampf auf einen starken Back-up-Keeper ange­wiesen. Und das ist ­Poulin zweifellos.

Erster Sturm hat noch Luft nach oben

Wenn jetzt noch Klotens erste Sturmlinie mit Denis Hollen­stein, Tommi San­tala sowie Vincent Pra­plan wieder in Form kommt, sieht es nicht mehr ganz so schlecht aus wie noch vor drei Wochen. Zumindest die Hoffnung ist in die Swiss-Arena zurückgekehrt.

Erstellt: 25.01.2018, 23:23 Uhr

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