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Ins neue Schulhaus eingezogen

Die Baustelle ist Vergangenheit. Jetzt ist Leben im neuen Schulhaus Chrüzacher in Bassersdorf. Rund 250 Kinder haben nach einem kleinen Umzug durchs Dorf das neue Schulhaus in Besitz genommen.

Versammlung der Schüler auf dem Dorfplatz in Basserdorf vor dem Umzug ins neue Schulhaus Chrüzacher.
Versammlung der Schüler auf dem Dorfplatz in Basserdorf vor dem Umzug ins neue Schulhaus Chrüzacher.
Leo Wyden
Jetzt geht's los. Die Schüler machen sich auf den Weg.
Jetzt geht's los. Die Schüler machen sich auf den Weg.
Leo Wyden
Endlich ist es soweit: Die Schüler stürmen in ihre Klassenzimmer.
Endlich ist es soweit: Die Schüler stürmen in ihre Klassenzimmer.
Leo Wyden
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Sie trommeln auf alten Pfannen, pfeifen, rasseln und blasen Vuvuzelas. Auf alle Fälle machen die Kinder mit riesigem Spass ganz viel Lärm auf dem Dorfplatz in Bassersdorf.«Ich freue mich auf das neue Schulhaus und weiss noch nicht genau, wie es aussieht», sagt Muhammed (10). Zusammen mit seinen Klassenkameraden strahlt er um die Wette – nur schon, weil sie ausnahmsweise alle grad ausgiebig Krach machen dürfen.

Neun Klassen aus dem Schulhaus Steinlig und drei Klassen aus dem Schulhaus Geeren ziehen noch vor den Sommerferien ins neue Primarschulhaus Chrüzacher um. In Begleitung von Eltern, Lehrpersonen und Behördenvertretern machen sich die Schüler nach dem Singen eines gemeinsamen, extra einstudierten Liedes auf den kurzen Fussmarsch ins neue Schulhaus.

Beim Kindergarten, der auf dem Weg liegt, winken die Kleinen dem langen Tatzelwurm an Schulkindern zu. Ab Sommer gehören auch sie zur Schuleinheit Chrüzacher mit total 350 Kindern, ergänzt mit drei weiteren Kindergartenklassen, zwei davon ebenfalls im neuen Schulhaus.

Neubau ermöglicht Umbau

In der Aula Chrüzacher singen die Kinder nochmals Lieder, bevor sie endlich in ihre neuen Klassenzimmer stürmen dürfen. Was für die einen der Abschluss eines grossen Neubauprojektes ist, ist für die anderen erst der Anfang. «Weil wir jetzt das neue Schulhaus haben, können wir den Umbau der bestehenden Schulhäuser ohne kostspielige Provisiorien etappenweise angehen», sagt Hans Stutz, Präsident der Schulpflege.

Gemeinderat Christoph Füllemann und Präsident der Baukommission betont, wie angenehm die Zusammenarbeit war und wie gemeinsam Lösungen gesucht wurden. «Wir sind sehr froh darüber, wie klar sich die Stimmbürger für das Projekt ausgesprochen und die Finanzierung genehmigt haben.»

In das leer gewordene Schulhaus Steinlig werden demnächst die Sekundarschüler aus dem Schulhaus Mösli einziehen. Im Schulhaus Geeren wurde die Möglichkeit genutzt, die Schülerzahl zu verkleinern und somit im frei gewordenen Raum andere Lernzusammensetzungen zu ermöglichen. Im Gegensatz zu früher brauche es mehr Arbeitsräume für Teamarbeiten und Kleingruppen. Sobald das Schulhaus Mösli leer ist, werden dort erste Sanierungen vorgenommen.

Neues Team entstehen lassen

Isabelle Niederhauser und Karing Compagnoni teilen sich die Schulleitung im neuen Schulhaus. Sie haben bereits in Fällanden zusammen gearbeitet und freuen sich auf die neue Herausforderung. Ein ganzes Schulhaus einzurichten und Schüler und Lehrer zu zügeln, gehört normalerweise nicht zum Aufgabenbereich einer Schulleitung. Aber genau damit waren sie seit April beschäftigt.

«Es ist schön zu sehen, wie auch langjährige Lehrer von anderen Schuleinheiten voll motiviert ins Chrüzacher wechseln, obwohl sie uns zum Zeitpunkt des Entscheides noch nicht gekannt haben», beschreibt Isabelle Niederhauser die Aufbruchstimmung der Lehrerschaft. «Wir müssen aber sicher noch eine eigene Identität des Schulhauses Chrüzacher im Team entwickeln», ergänzt Karin Compagnoni.

Darauf freuen sich beide, auch wenn die ersten Schüler in wenigen Wochen das Schulhaus schon wieder verlassen, sei es, weil die sechste Klasse zu Ende geht oder nach der dritten Stufe die Klassen neu zusammengestellt werden.

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