Otelfingen

Jugendtreff Unteres Furttal erhält neuen Standort

Ein Schulcontainer der Primarschule Otelfingen befindet sich jetzt am Erlenweg beim Bahnhof. Im ehemaligen provisorischen Unterrichtszimmer entsteht ein Raum für Jugendliche.

Der Däniker Gemeinderat Ueli Sauter ist Mitglied der Steuergruppe Jugendarbeit Furttal. Der neue Jugendtreff ist demnächst bezugsbereit.

Der Däniker Gemeinderat Ueli Sauter ist Mitglied der Steuergruppe Jugendarbeit Furttal. Der neue Jugendtreff ist demnächst bezugsbereit. Bild: Paco Carrascosa

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Die Aussenwände des Containers, der bis vor kurzem als zusätzliches Schulzimmer für die Primarschule diente, sind silbergrau. Er steht östlich des Bahnhofs Otelfingen auf einem Platz, wo die Werkabteilung der Gemeinde Material gelagert hatte. Davon ist nun nichts mehr zu sehen. Rund um das frühere Klassenzimmer ist der Boden erdbraun mit Grasbüscheln. Noch wirkt alles kahl und wenig einladend. Doch dieser Container ist der Anfang eines neuen Jugendtreffs für die Jugendlichen des Unteren Furttals, für den viel Gestaltungsraum bleibt.

Der Einstieg ist gelungen

Die Jugendarbeit Furttal (JUF) ist in den vier Gemeinden des Unteren Furttals, Otelfingen, Dänikon, Boppelsen und Hüttikon im Auftrag der Gemeinden und der Sekundarschule aktiv Zum Zielpublikum zählen Jugendliche von der 6. Klasse bis zum 17. Altersjahr. Seit den Sommerferien sind die Aktivitäten jedoch eingestellt. «Mit dem neuen Treffpunkt am Erlenweg, der voraussichtlich bis Ende Jahr in Betrieb genommen wird, kommt die Jugendarbeit wieder in Schwung», sagt Ueli Sauter. Der Däniker Gemeinderat ist als Vertreter seiner Gemeinde in der Steuergruppe der JUF. «Wir sind sehr froh darüber, diesen Container von der Primarschule zu übernehmen.»

«Wir von der Steuerungsgruppe sind happy über die neue Lösung für den Jugendtreff»Ueli Sauter
Mitglied der Steuergruppe

Der Container ist erst vier Jahre alt und deshalb noch in einem sehr guten Zustand. Nach dem Erweiterungsbau der Schule wird er nicht mehr benötigt. Auf der einen Seite entsteht das Büro für jene Person, die in Zukunft für die JUF zuständig ist, auf der anderen werden sanitäre Einrichtungen eingebaut. «Noch fehlt der Strom und die Heizung, der Raum wird mit einer Küchenzeile ausgestattet, und auch die Umgebungsarbeiten sind noch nicht gemacht», sagt Sauter.

Bis Ende Monat werde der Rohbau aber fertiggestellt. Die Installations- und Erschliessungskosten betragen rund 170000 Franken und werden von den Trägergemeinden übernommen. Otelfingen stellt das Grundstück und den Raum für sechs Jahre zur Verfügung mit der Option auf Verlängerung. «Wir von der Steuergruppe sind happy über die neue Lösung für den Jugendtreff», sagt Sauter.

Der Standort am Rand des Dorfes sei ideal, sagt Sauter. «Die Nachbarschaft haben wir über das Projekt informiert.» Die Reaktionen seien wohlwollend ausgefallen. Der Treff ist von allen Gemeinden aus gut erreichbar. Einzig für die Jugendlichen aus Boppelsen sei der Weg etwas weiter. Dafür waren sie bis anhin im Vorteil, als die Treffen in zwei Räumen der Sekundarschule Unteres Furttal an der Ellenbergstrasse stattgefunden haben.

Bauwagen ins Konzept integriert

Die vier Trägergemeinden haben 2016 einen Zusammenarbeitsvertrag für die Jugendarbeit mit Regensdorf abgeschlossen. Regensdorf ist zuständig für die Einstellung eines neuen Jugendarbeiters oder einer Jugendarbeiterin mit einem 50-Prozent-Pensum. «Gespräche laufen», sagt Sauter. «Ich bin zuversichtlich, dass die Stelle auf Anfang November besetzt ist.»

Der neue Jugendtreff sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Bauwagen, der während mehreren Jahren abwechslungsweise in den vier Gemeinden unterwegs war. «Dieser Bauwagen gehört weiterhin zum Konzept der Jugendarbeit im Unteren Furttal», erklärt Sauter. Das Areal hinter den Bahngleisen ist gross genug, damit er in Zukunft dort stehen kann. «Bei Bedarf kann er für besondere Anlässe wieder in die Dörfer gefahren werden.»

Erstellt: 16.10.2019, 11:20 Uhr

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