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Kapern aus Palästina sind noch immer nicht eingetroffen

Ein junger Agronom vom Brüederhof wollte ein vielversprechendes Entwicklungsprojekt aufgleisen, das palästinensichen Bauern ein Einkommen ermöglicht. Doch er hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen.

Severin Hellmüller (links) und Samuel Kessens sind nach den vielen Schwierigkeiten ernüchtert.
Severin Hellmüller (links) und Samuel Kessens sind nach den vielen Schwierigkeiten ernüchtert.
Sibylle Meier (Archiv)

Die Idee war bestechend: Zwei junge Männer wollten Kapern aus Palästina importieren, um dortigen Bauern ein faires Einkommen zu ermöglichen. In dem kargen, heissen Land wachsen vielerorts wilde Kapernsträucher. Die Bevölkerung erntet die Früchte jedoch kaum, denn die meisten Palästinenser wissen gar nicht, dass man sie essen kann. Samuel Kessens vom Landwirtschaftsbetrieb Brüederhof in Dällikon und sein Freund Severin Hellmüller zeigten den Kleinbauern, wie man die Kapern erntet und in Salz und Essig konserviert. Zusammen mit der Fairhandels-Organisation Gebana gleisten sie ein Crowdfoundig Projekt auf. Fast 600 Personen aus der Schweiz bestellten und schossen Geld vor.

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