Schule Wehntal

Kinderbetreuung auch in den Ferien

Ab dem Schuljahr 2019/2020 gibt es im Wehntal ein erweitertes Angebot der Tagesstrukturen. Die Stimmberechtigten haben einen entsprechenden Antrag der Schulpflege gutgeheissen. Trotz hohem Defizit bleibt der Steuerfuss gemäss Budget weiterhin bei 65 Prozent.

Die Tagesstrukturen in der Schule Wehntal werden angepasst und verbessert(Symbolbild).

Die Tagesstrukturen in der Schule Wehntal werden angepasst und verbessert(Symbolbild). Bild: Keystone

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Aufgrund einer erneuten Bedarfsabklärung im Sommer dieses Jahres für Tagesstrukturen in allen Schulstandorten im Wehntal legte die Schulpflege der Schulgemeindeversammlung am Mittwoch nun einen Angebotsausbau zur Genehmigung vor. Die 54 anwesenden Stimmberechtigten sagten Ja zum vier Punkte umfassenden Antrag: Einstellung einer Gesamtleiterin mit einem 80-Prozent-Pensum, Einführung eines einkommensabhängigen Tarifsystem, Defizite von 134 000 Franken im ersten, 125 500 Franken im zweiten und 108 000 Franken im dritten Schuljahr sowie die Anpassung des bestehenden Konzepts der Tagesstrukturen.

Kurzfristige Neufassung des Budgets...

Nachdem der Antrag angenommen wurde, wird das erweiterte Angebot mit zusätzlichen Betreuungsangeboten an schulfreien Tagen und während den Ferien als zentrales Anliegen von Seiten der Eltern auf das kommende Schuljahr eingeführt. «Damit leisten wir auch einen Beitrag an die berufliche Chancengleichheit von Mann und Frau», meinte Schulpräsidentin Barbara Franzen.

Die erste Budgetberechnung der Schule Wehntal sah einen Aufwand von 16,5 Millionen Franken und einen Ertrag von etwas über 16,6 Millionen Franken vor, was ein Plus von rund 147000 Franken ergab. Es basierte allerdings auf der Grundlage ohne der vom Kanton geforderten Abgrenzung des Ressourcenausgleichs. «Nachdem wir jedoch Anfang November vom Bezirksrat Dielsdorf einen eingeschrieben Brief erhalten hatten mit der Aufforderung, unseren Budgetentwurf den gesetzlichen Vorgaben anzupassen, entschlossen wir uns zu einer neue Version», erklärte Franzen den Anwesenden.

… macht aus dem Plusein Minus

Deshalb ist nun rein rechnerisch von einem Defizit von über 670 000 Franken auszugehen, da sich der Ertrag gemäss kantonaler Vorgabe für die Berechnung nur auf rund 15,8 Millionen Franken beläuft. Die prognoszitierte Entwicklung zeigt jedoch einen Aufwärtstrend, sodass bis 2022 wieder mit einem Plus von über 200000 Franken gerechnet wird. «Trotz der momentan hohen Ausgaben vor allem im Zusammenhang mit der Schulerweiterung bleibt der Steuerfuss für 2019 und auch in Zukunft bei 65 Prozent», versicherte Franzen. Das Stimmvolk genehmigte das Budget wie auch alle anderen traktandierten Geschäfte einstimmig.

Alle Schulklassenauf dem gleichen Stand

Wiederkehrende Ausgaben ergeben sich aus der Genehmigung des ICT-Konzepts Pädagogik und des ICT-Konzepts Technik, das für 2019 bis 2022 Kosten von knapp 665000 Franken für Hard- und Software vorsieht. Der jährliche Support wird mit 187 000 Franken beziffert, was eine durchschnittliche Erhöhung von 100 000 Franken pro Jahr ergibt. Franzen meinte, dass die Technik der Pädagogik folge und nicht umgekehrt.

«Wichtig ist, dass alle Klassen in allen Schulhäusern auf dem gleichen Stand sind und nach dem gleichen System arbeiten.» Den Hinweis der RPK Schöfflisdorf, die gegenwärtig für die Schule Wehntal zuständig ist, das Konzept mit einer Strategie zu ergänzen, das Etappenziele für die kommenden fünf bis sieben Jahre und einen entsprechenden Investitionsplan enthält, will Franzen mit ihrem Team umsetzen. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 06.12.2018, 15:06 Uhr

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