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Klotener Parlament demonstriert an der letzten Sitzung Harmonie

Die alte Besetzung des Klotener Parlaments hat am Dienstag ein letztes Mal in dieser Legislatur getagt. Nebst der Abnahme der Rechnung stand dabei vor allem die Verabschiedung von sieben zum Teil altgedienten Gemeinderäten an.

Die Klotener Rechnung schloss einmal mehr besser ab als budgetiert. Das sorgt auch für Kritik.
Die Klotener Rechnung schloss einmal mehr besser ab als budgetiert. Das sorgt auch für Kritik.

Mit der 27. Sitzung beendet der Klotener Gemeinderat am Dienstag die Legislaturperiode 2014 bis 2018. Für sieben der insgesamt 32 Gemeinderäte war es die zumindest bis auf Weiteres letzte Sitzung ihrer politischen Karriere, an der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode wird nächste Woche ein deutlich verändertes Parlament die Richtung in Kloten vorgeben.Vielleicht war es diesem Umstand geschuldet, dass die letzte Sitzung wenig von Konfrontation und mehr von Harmonie geprägt war. Trotzdem fielen ein paar Gemeinderäte durch interessante Voten auf. So zum Beispiel Christoph Fischbach (SP). Bevor das Parlament die Jahresrechnung 2017 genehmigte – sie schliesst bei einem Ertrag von 222 Millionen Franken und einem Aufwand von knapp 195 Millionen Franken mit einem Plus von rund 27 Millionen Franken –, liess es sich Fischbach nämlich nicht nehmen, die Budgets der letzten zehn Jahre kritisch zu hinterfragen. Zum Anlass nahm er den Voranschlag für das Jahr 2017. In diesem ging man noch von einem Minus von etwa 950 000 Franken aus, die Differenz zwischen Budget und Rechnung beträgt dadurch über 28 Millionen Franken. Kein Einzelfall, wie Fischbach in seinen Ausführungen darlegte: In den letzten zehn Jahren budgetierte man insgesamt ein Minus von 37 Millionen Franken, erwirtschaftete aber tatsächlich ein Plus von 89 Millionen Franken. Zwischen den einzelnen Budgets und den Rechnungsabschlüssen ergibt sich somit eine Differenz von 126 Millionen Franken. Nur in einem Fall in den letzten zehn Jahren, nämlich 2013, schloss die Rechnung schlechter ab als budgetiert. In allen anderen Jahren es umgekehrt, man schloss mit Beträgen, die zwischen 3 und 28 Millionen Franken besser ausfielen als berechnet. «Das Eigenkapital ist nicht auf unter 20 Millionen Franken gesunken, sondern auf über 148 Millionen Franken angewachsen», sagte Fischbach. «Die ständige Schwarzmalerei von bürgerlicher Seite ist nicht eingetreten.»

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