Eishockey

Klotens Sechs-Punkte-Wochenende

Kloten lässt auf das 5:3 gegen Thurgau nur 22 Stunden später ein 5:3 in Winterthur folgen - erneut schiesst das Unterländer Team im Schlussdrittel drei Tore.

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1:1, 1:1, 3:1 - das sind die Drittelsresultate vom Freitagsspiel Kloten gegen Thurgau - und auch diejenigen vom Samstag in Winterthur. Auch sonst gabs Gemeinsamkeiten: Thibaut Monnet schoss das erste Tor, Kloten ging auch 2:1 in Führung. Doch in Winterthur geriet der EHC zu Beginn des letzten Drittels nicht in Rückstand (gegen Thurgau 2:3), sondern er erzielte die Treffer vom 2:2 zum 4:2. Dass auf dem Weg zu den sechs Punkten in den zwei letzten Partien vor der Pause noch ein Goal ins verlassene Winterthurer Gehäuse fiel, zeigt: Die Mannschaft tut sich noch immer extrem schwer, Führungen gut zu verwalten.

Nicht einmal eine Minute dauerte es, bis Winterthur durch Guerra die Führung Monnets ausgeglichen hatte. Und nur 110 Sekunden lang blieb das 2:1 auf der Resultattafel. Andrin Seifert mit seinem einzigen Fehler ermöglichte den Winterthurer Ausgleich durch Keller.

In diesem Mitteldrittel, so musste sich Winterthur ärgern, hätte das Heimteam in Führung gehen müssen. Drei Überzahlsituationen aber blieben ungenutzt, weil Seifert hielt, weil Kloten die Schüsse sehr gut blockte. Und weil die Winterthurer schlecht zielten. Dass sie dann das 1:2 durch einen Winterthurer im Klotener Dress kassierten, war für sie schwer zu verkraften. Adrian Wetli erzielte sein erstese Saisontor. Beim Start im September in Winterthur hatte er die Vorarbeit zum ersten Klotener Tor in der Swiss League geleistet.

Die Entscheidung zugunsten Klotens erzwangen wie schon gegen Thurgau die Routiniers und Ausländer. Fabian Sutter verwertete ein Zuspiel MacMurchys zum 3:2, Jeffrey Füglister enteilte mit einem Pass des kanadischen Topskorers zum 4:2. Und Jack Combs traf 65 Sekunden vor Ablauf der 60. Minute ins leere Tor.

Mit 21 Punkten aus 7 Siegen und acht Niederlagen geht Kloten in die Länderspielpause, Winterthur kassierte die sechste Niederlage in Folge und steht weiterhin bei nur neun Punkten. Kloten ist mit dieser Ausbeute am unteren Ende der Erwartungen. Zwei Siege mehr - und man wäre in der Swiss-League-Spitze dabei. Diese sechs Punkte gab der Absteiger im zweiten Spiel gegen Winterthur (1:4) und in Weinfelden gegen Thurgau (0:3) her. Vier Siege aus den letzten fünf Spielen zeigen, dass das Team auf gutem Weg aus der Krise ist.

Erstellt: 04.11.2018, 15:40 Uhr

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