Dällikon

Kochendes Kühlwasser sorgt für Ausfälle beim GP Furttal

Drei über 100-jährige Rennautos drehten am Sonntag Runden durch die Dälliker Industrie.

Am Wochenende war das Furttal Treffpunkt für Fans und Besitzer von historischen Fahrzeugen.
Video: CA Media

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Mit knatternden Motoren kurvten am Sonntag 167 historische Sport- und Rennwagen durch das Industriegebiet zwischen Buchs und Dällikon. Sie haben den vierten GP Furttal bestritten. Auf der Rundstrecke waren dieses Jahr allerdings weniger Fahrzeuge unterwegs als in den vergangenen Jahren, für viele war es schlichtweg zu heiss. Auch die Fahrzeuge litten.

So hatten laut OK-Präsident Urs Schweinfurth etliche mit kochendem Kühlwasser zu kämpfen. «Aber wir sind froh, dass der Anlass ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen ist», betont er. Der Gran Prix Furttal ist zwar kein Rundstreckenrennen, diese sind auf Schweizer Strassen verboten, aber eine Demonstrationsfahrt, die Liebhaber alter Karossen ins Furttal lockt.

Die ältesten Autos waren über 100-jährig, drei American LaFrance mit den Jahrgängen 1914, 1915 und 1917. Einst als Feuerwehrwagen hergestellt, wurden die Ungetüme mit 14 Litern Hubraum später zu Rennwagen umgebaut.

Kalte Dusche war das Beste

Trotz glänzendem Blech und röhrenden Motoren: Der schönste Moment am Sonntag war für Schweinfurth unter der kalten Dusche zuhause. «Ich musste zwischendurch heim gehen zum Abkühlen», sagt der Hüttiker halb seufzend, halb lachend. Einige harrten in der Hitze aus. So etwa der Betreiber des Raclettestands, der zwar kaum heissen Käse dafür umso mehr Glace verkaufen konnte.

Erstellt: 01.07.2019, 17:00 Uhr

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