Bassersdorf

Konfettiregen zum Garderoben-Baustart

Auf der Fussballanlage Acherwis werden neue Garderoben gebaut. Passend zur fasnächtlichen Tradition im Dorf gabs keinen Spatenstich, sondern einen Konfettiregen.

Mit dem Bagger einen Ballon zerplatzen: Die Bassersdorfer Art einen Baustart zu feiern.Foto: Sibylle Meier

Mit dem Bagger einen Ballon zerplatzen: Die Bassersdorfer Art einen Baustart zu feiern.Foto: Sibylle Meier

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Plötzlich gehts schnell: In vier Monaten wird der FC Basserdorf neue Garderoben haben. Und zwar an dem Ort, wo alles begann für den mittlerweile grössten Verein im Dorf. Am Freitagnachmittag erfolgte dort, am Dorfrand auf der Acherwis, der symbolische Baustart.

Anders als sonst üblich rammten die geladenen Gäste und Behördenvertreter in Bassersdorf aber keine Spaten in den Grund, sondern freuten sich über einen originellen Baggereinsatz mit viel Rauch und einem kleinen Knalleffekt. So durfte Gemeinderat und Bauvorsteher Christian Pfaller (SVP), von Haus aus Maler, zum Baustart mit dem schweren Gerät einen grossen Ballon zerplatzen, was einen Konfettiregen über den Häuptern der Anwesenden auslöste.

Die Freude war gross, wohl auch weil die verspielte Konfettiaktion ziemlich gut zur Fasnachtshochburg Bassersdorf passte. Und dies erst noch in der Woche, in welcher am vergangenen Montag (11.11.) nach alter Tradition die Fasnachtszeit angebrochen ist.

Dank privatem Anschub

Organisiert hatte die kleine Feier mit einem guten Dutzend geladener Gäste Daniel Bleuler vom Bassersdorfer Business Circle (BBC). «Wir haben noch nie ein so grosses Projekt unterstützt», sagte er in seiner kurzen Ansprache. Tatsächlich hat die Vereinigung engagierter Unternehmer aus dem Dorf 50000 Franken für den Bau neuer Garderoben gespendet.

Dass sich der BBC mit viel Nachdruck und so viel Geld für neue Garderoben einsetzte, brachte auch die Politik zum Handeln. Denn die Fussballanlage und somit auch die alte Kickerstube wie die baufälligen Garderoben auf dem Sportareal gehören der Gemeinde Bassersdorf. Aber dort hatte man zuletzt andere Prioritäten gesetzt und nicht so bald einen Ersatz der fast 50-jährigen Acherwis-Baracken geplant.

Über 90 Prozent sagten Ja

Zur privaten Anschubhilfe gehörte auch der Einsatz eines befreundeten Architekten, was rasch dazu führte, dass zusammen mit der Gemeinde – und letztlich mit dem Segen des Kantons – ein konkretes Projekt ausgearbeitet werden konnte. Doch insgesamt kostet das Vorhaben rund 700000 Franken, weshalb die Gemeinde eine Abstimmung über dieses Vorhaben durchführen musste.

Im vergangenen Juni stimmten die Bassersdorfer an einer Gemeindeversammlung auf dem Dorfplatz dem Baukredit mit über 90 Prozent Ja-Stimmen zu. Gemeinderat Pfaller zeigte sich zum Baustart denn auch stolz, dass das Projekt nun steht: «Eine Gemeinde ist nur so attraktiv, wie das Engagement ihrer Bürger.»

Erstellt: 15.11.2019, 17:40 Uhr

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