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«Krisen sind das Normalste im Leben»

Moderator und Autor Ruedi Josuran erzählte am Montagabend über seine Erfahrungen mit psychischen Krankheiten. Zum Anlass hatten die ökumenischen Arbeitsgruppe und die Stiftung Wisli eingeladen.

Zunächst empfand Radiomoderator Ruedi Josuran seine Depression als Strafe Gottes.
Zunächst empfand Radiomoderator Ruedi Josuran seine Depression als Strafe Gottes.
Barbara Stotz Würgler

Als ihn sein Hausarzt fragte, was ihm denn fehle, konnte Ruedi Josuran keine genaue Auskunft geben. Es war vor rund zehn Jahren, als er an Schlaflosigkeit litt, sich erschöpft fühlte und sich immer mehr vom Leben zurückzog. «Man weiss gar nicht, was mit einen passiert», erinnert sich der 62-Jährige an diese schwierige Zeit. Die Diagnose «Depression» sei einerseits ein Schock gewesen, habe aber auch etwas Befreiendes gehabt.

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