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Streit um Bülacher Party-Lokal eskaliert

Die Betreiber des Kulturkellers haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das Partylokal ist bis auf Weiteres geschlossen, weil das Wirtepatent fehlt. Am vergangenen Samstag hätte die erste Party steigen sollen.

Ohne Wirtepatent einen Club zu betreiben, ist nicht möglich (Symbolbild).
Ohne Wirtepatent einen Club zu betreiben, ist nicht möglich (Symbolbild).
Keystone

Ein Streit um den Namen und ein Wirtepatent, das plötzlich fehlt, haben am Freitag zur spontanen Schliessung des Bülacher Kulturkellers geführt. Dabei wäre just für Samstagabend unter dem Titel «Underground Reality» die erste Party im neu benannten Lokal geplant gewesen.

Offenbar ist der Streit ausser Kontrolle geraten, der sich zwischen Chris Zellner, dem aktuellen Betreiber des Kulturkellers, und dessen Vorgänger Jürg Schmid, dem ehemaligen Betreiber des Wooz Clubs, entsponnen hatte. Am Freitagabend verschickte Schmid eine Medienmitteilung, in der er die Schliessung begründet. Er verweist unter anderem auf «Mängel in der aktuellen Führung». Der definitive Auslöser sei aber die publizierte Änderung des Namens von «Wooz Club» in «Kulturkeller» gewesen. Diese sei eigenmächtig und ohne Bewilligungsverfahren erfolgt.

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