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Lobbyist für das Kind

Im Sommer wird Felix Sennhauser, Ärztlicher Direktor des Kinderspitals pensioniert. Ein Rückblick auf 22 Jahre Kispi-Geschichte.

«Als ich anfing, gab es keine genügend kleinen Instrumente für gewisse Operationen bei Neugeborenen»: Felix Sennhauser geht nach 22 Jahren am Kispi in Rente.
«Als ich anfing, gab es keine genügend kleinen Instrumente für gewisse Operationen bei Neugeborenen»: Felix Sennhauser geht nach 22 Jahren am Kispi in Rente.
Doris Fanconi

Herr Sennhauser, als Sie vor 22 Jahren ärztlicher Direktor wurden, dachte man, der Ausbau des Universitäts-Kinderspitals Zürich stehe kurz bevor. Nächste Woche findet nun der Spatenstich zum Neubau statt. Wie haben Sie das erlebt?Felix Sennhauser:Als ich 1996 angefangen habe, hat mir mein Vorgänger, Andreas Fanconi, zwei grüne Bundesordner gegeben und gesagt: «Felix, du kannst anfangen zu bauen.» Aber als man das Projekt in Hottingen vertieft hat, musste man sagen: unmöglich. Wir mussten eine Alternative suchen, die wir in der Lengg gefunden haben. Nach 22 Jahren Planung ist es mir immerhin vergönnt, am 4. Mai beim Spatenstich im Amt dabei zu sein.

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