Zum Hauptinhalt springen

Lotto mit Kuhhinterlassenschaften

Auf dem Riet-Hof in Rorbas leben Aufzuchtrinder mit eigenem Willen. Sie sind dazu ausersehen, am Hoffest vom Sonntag in einer Woche ihr Geschäft auf ein nummeriertes Feld zu verrichten.

Hans Peter und Ruth Schurter mit ihren Kühen auf ihrem Hof, auf dem das Fest stattfinden wird.
Hans Peter und Ruth Schurter mit ihren Kühen auf ihrem Hof, auf dem das Fest stattfinden wird.
Madeleine Schoder

«Chuelotto» heisst eine der Attraktionen am «Hoffäscht bim Riet-Puur». Das Spiel benötigt eine Kuh, die zuvor unbedingt ­ordentlich etwas gegessen haben sollte, denn es funktioniert wie folgt: Eine Wiese wird in nummerierte Felder eingeteilt, die Spielenden setzen auf eine Zahl und gewinnen, wenn die Kuh sich genau auf der gewählten Zahl erleichtert.Die Rinder wachsen bei Hans Peter und Ruth Schurter in relativer Freiheit auf. Sie bewegen sich nach Lust und Laune im Laufstall oder im Hof. «Sie sind wild, ungezähmt und vergleichbar mit Vollblutpferden», sagt Hans Peter Schurter. In den vergangenen Wochen habe er Olga, Rosa, Lily und die andern genau beobachtet und drei Ruhige gesucht. «Zahm sind die 43 Rinder alle nicht. Ich kann keines an einem Strick aus dem Stall führen», so der Bauer. Ruth Schurter ist dennoch zuversichtlich: «Wir werden sie mit ein paar Maiswürfeln locken – das klappt schon.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.