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«Mit 2000 Leuten in der Altstadt wirds ziemlich eng»

60 000 Besucher sollen am Wochenende das Bülacher Stadtfest (Bülifäscht) besuchen. So veranschlagen es die Organisatoren. Das wären mehr Gäste als das Zürich Openair 2016 verzeichnete. «Mehr verträgt Bülach gar nicht», sagt der OK-Chef.

Menschen tummeln sich am Bülifäscht 2005 vor der Stadthalle.
Menschen tummeln sich am Bülifäscht 2005 vor der Stadthalle.
David Baer Archiv

Die Sommerferien sind zu Ende und wer sich am nächsten Wochenende der eigenen Partylaune nicht erwehren kann, hat, wie jedes Jahr um diese Zeit, die Qual der Wahl: So findet sich das nach sechs Jahren wieder einmal stattfindende Büli-Fäscht (vom kommenden Freitag bis Sonntag) zwischen Zürich Openair Rümlang (heute bis Samstag) und Rümlanger Dorffest wieder.

Trotz der Konkurrenz gibt man sich bei den Bülacher Organisatoren zuversichtlich, was die Besucherzahlen angeht: 60 000 Personen sollen die Vereinsstände in der Altstadt und die Jahrmarktsattraktionen auf der Schwimmbadwiese während der drei Veranstaltungstage besuchen – «wenn das Wetter mitmacht», relativiert der Vorsitzende des Organisationskomitees Daniel Aeschlimann.

Dabei sei das Rümlanger Openair nicht wirklich eine Konkurrenzveranstaltung, zumal ein Stadtfest doch eher ein Familienanlass sei. Auf die Zahl von 60 000 Gästen sei er aufgrund von Schätzungen der letzten Büli-Feste gekommen, «obwohl man die tatsächliche Zahl der Besucher gar nie zählen konnte. Dafür müsste man eine Drohne einsetzen, und das darf man nicht».

1000 können sich setzen

Allerdings, so meint Aeschlimann, würde die Stadt Bülach gar nicht mehr als 60 000 Personen vertragen. «In der Altstadt sind zehn Restaurants mit zwischen 30 und 60 Sitzplätzen», rechnet der OK-Chef vor. «Dann kommen noch 120 und 150 Sitzplätze auf dem Surber- und dem Hans-Haller-Platz hinzu, mehr aber auch nicht.»

Wenn man nun bedenke, dass ein solches Stadtfest nicht mit einem Weihnachtsmarkt zu vergleichen sei, durch den sich die Besucher einfach hindurchbewegten, dann werde schnell klar: «In der Summe können sich etwa 1000 Personen hinsetzen. Wenn wir mehr als 2000 Leute auf einmal in der Altstadt hätten, würde das also schon ziemlich eng.» Und die Wetterprognosen sprechen, mit Ausnahme des Gewitterpotenzials am Sonntag, durchaus für eine Menge an Besuchern.

Aus der Fest-Agenda

Und dabei besteht das Angebot in der Altstadt längst nicht nur aus Gastro. So wird den Gästen mit der Kulturbühne auf dem Surberplatz auch abseits der Chilbi-Wiese Unterhaltung angeboten. Für diese Plattform hat der Verein Bülach-Kultur allein 25 Auftritte vornehmlich lokaler Akteure organisiert, die vom ökumenischen Gottesdienst über Konzerte und öffentlichem Liedersingen bis zur Aufführung des des Kindertanztheaters Doris Sturzenegger reichen.

Der Verein weist darauf hin, dass alle Kulturschaffenden unentgeltlich auftreten würden. Darüber hinaus finden Darbietungen beim Kulturzentrum Sigristenkeller und beim Raiffeisen-Saloon vor der Raiffeisenbank statt.

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