Regensdorf

Mona unter den Fahrlehrern

Im August verstärkte Mona Vetsch drei Tage lang das Team der Fahrschule Koch. Am 12. Dezember nun wird «Mona mittendrin» auf SRF 1 ausgestrahlt.

Beat Schwendimann (l.) und Mario Koch schwärmen von Mona Vetsch: «Sie wäre als Fahrlehrerin ein Naturtalent.»

Beat Schwendimann (l.) und Mario Koch schwärmen von Mona Vetsch: «Sie wäre als Fahrlehrerin ein Naturtalent.» Bild: Beatrix Bächtold

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Über Fahrlehrer wird gesagt, sie hätten Nerven wie Drahtseile. Trotzdem sorgte die Teilnahme an der SRF-Doku «Mona mittendrin» bei Mario Koch und Beat Schwendimann für Aufregung.

Seit 2010 führen die beiden als Inhaber und Geschäftsführer die Regensdorfer Fahrschule. Sie gerieten schon öfter in die Schlagzeilen. So dürfen in Regensdorf beispielsweise Menschen mit Behinderung die Fahrschule in einem umgebauten Maserati absolvieren, und Beat Schwendimann wurde von seinen Schülern 2016 zum «Superfahrlehrer» gewählt.

«Monatelang schlief ich schlecht. Nie hätte ich gedacht, dass mich das so grausam mitnimmt»Mario Koch

Die beiden Fahrlehrer aus Leidenschaft und ihr zwölfköpfiges Team sind sich also den Medienrummel gewohnt. Was da allerdings von April bis August in ihrer Fahrschule und auch in ihren Köpfen ablief, stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten. «Monatelang schlief ich schlecht. Nie hätte ich gedacht, dass mich das so grausam mitnimmt», sagt Mario Koch. Sein Kompagnon pflichtet ihm bei: «Ich habe das Gefühl, als sei plötzlich ein Fünfkilostein im Hinterkopf verschwunden.» Rückblickend sind die beiden aber froh, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben, und freuen sich nun auf die Ausstrahlung am 12.Dezember. «Wir haben es noch nie gesehen und sind brutal gespannt», meint Beat Schwendimann.

Im April 2019 rief das Schweizer Fernsehen bei Claudia Kubli, Sekretärin und Mitglied der Geschäftsleitung, an. «Ob wir das Format ‹Mona mittendrin› und die Moderatorin Mona Vetsch kennen und ob wir Interesse hätten, daran teilzunehmen?», erinnert sich die Frau aus Niederweningen. Schnell war sich das Team einig: «Jawohl, das machen wir.» Schliesslich war es ja ein Kompliment, dass das Schweizer Fernsehen aus allen 3800Fahrschulen der Schweiz ausgerechnet sie ausgesucht hatte.

Plötzlich ganz öffentlich

Das Abenteuer nahm so seinen Lauf. Zu viel dürfen die Protagonisten nicht verraten, aber dass es einige Sitzungen brauchte, um zuerst einmal das Vorgehen und das Konzept zu besprechen, plaudern sie schon mal aus. Und dass Mona Vetsch zuerst eine simulierte Autoprüfung bestehen musste und danach als Naturtalent nach Vorgaben selbst Fahrschüler unterrichtet hat, lassen sie auch noch durchblicken. Allerdings mit Vorbehalt. «Im richtigen Leben müsste sie schon noch zwei Jahre Schulung machen, um sich die nötige Fachkompetenz anzueignen. Aber vom Menschlichen her hat sie es absolut drauf. Sie ist sehr nett und kann auch gut reden», sagt Schwendimann.

«Am ersten Tag war ich von halb sieben bis zehn Uhr nachts im Einsatz. Danach fiel ich nur noch ins Bett»Beat Schwendimann

Die eigentlichen Dreharbeiten dauerten vom 26. bis 29. August. «Am ersten Tag war ich von halb sieben bis zehn Uhr nachts im Einsatz. Danach fiel ich nur noch ins Bett», sagt Schwendimann. Obwohl alles gut aufgegleist war und die Dreharbeiten reibungslos verliefen, war es doch eine nervliche Belastung. «Das Thema Verkehr, Fahrschule und alles, was damit zusammenhängt, ist heikel. Jedes Wort im Fernsehen, oft aus dem Zusammenhang ausgelöst, hat unglaubliches Gewicht», erzählt er. Speziell war auch, dass nicht nur der Innenraum der Autos mit Kameras ausgestattet wurde. «Wir wurden auch verkabelt. Rund um die Uhr wurden wir durchsichtig», sagt Mario Koch. Von Mona Vetsch und dem Fernsehteam schwärmt er: «Sie haben uns sehr ernst genommen. Es hat mächtig Spass gemacht. Wir wären sofort wieder dabei.»

Erstellt: 04.12.2019, 17:27 Uhr

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