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Nagra will der Erosion auf den Zahn fühlen

In Andelfingen, Kleinandelfingen und Marthalen liegen aktuell drei Bohrgesuche der Nagra zur Einsicht auf.In den Gesuchen geht es um einstige und zukünftige Eiszeiten.

Die Nagra bohrte bereits im Kanton Aargau: Etwa so würden die Bohrplätze auch im Zürcher Weinland aussehen.
Die Nagra bohrte bereits im Kanton Aargau: Etwa so würden die Bohrplätze auch im Zürcher Weinland aussehen.
Nagra

Die radioaktiven Abfälle sollen weit genug von der Erdoberfläche und damit von Mensch und Umwelt entfernt in einer sicheren Gesteinsschicht endgelagert werden – das ist das Grundprinzip eines geologischen Tiefenlagers. Das Lager muss für Hundertausende Jahre dicht bleiben.Doch die Gletscher künftiger Eiszeiten könnten dem Endlager von oben oder von der Seite gefährlich nahe kommen, den Sicherheitsabstand durch Erosion also verringern. Im Weinland, wo das Lager gebaut werden könnte, gruben die Gletscher früherer Eiszeiten bereits tiefe Täler in den felsigen Untergrund. Diese Rinnen füllten sich nach dem Abschmelzen der Eismassen mit Kies.

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