Eigental

Neue Barrieren im Eigental zeigen Wirkung

Seit Anfang Oktober ist im Eigental die Zeit der Herbstsperrungen angebrochen. Erstmals sind neu installierte Barrieren im Einsatz – und die Bussenflut ist eingedämmt.

Ein rot leuchtender Balken zeigt nun unmissverständlich an, wann im Eigental Fahrverbot herrscht – derzeit eben nicht jede Nacht.    Foto: ZVG/Stadt Kloten

Ein rot leuchtender Balken zeigt nun unmissverständlich an, wann im Eigental Fahrverbot herrscht – derzeit eben nicht jede Nacht. Foto: ZVG/Stadt Kloten

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Nach den zuletzt schlechten Erfahrungen, hat sich die Bussensituation im Eigental massiv verbessert. Seit Beginn der aktuellen Herbstsperrphase (1. Oktober bis 30. November) im bundesrechtlich geschützten Amphibienlaichgebiet, wird das Fahrverbot auf der Durchgangsstrasse deutlich besser beachtet. Zwischen Oberembrach und Birchwil bei Nürensdorf sind nur noch ganz wenige fehlbare Fahrzeuglenker von den Überwachungskameras erfasst worden.

«Wir hatten zwar erst zwei Nächte gesperrt», sagt Marc Osterwalder, Bereichsleiter Lebensraum+Sicherheit der Stadt Kloten. Dennoch lasse sich bereits jetzt sagen, dass die neue Signalisation Wirkung zeige. So seien nur noch «Vereinzelte» trotz des nächtlichen Fahrverbots durch das Eigental gefahren. Ganz genau beziffern konnte Osterwalder die Missachtungen nicht. «Aber es waren unter zehn», sagt er.

Vor einem Jahr über 1000 Bussen in 18 Nächten

Der Bussenrückgang ist frappant: Vor einem Jahr waren während der Herbstsperrung in 18 Nächten noch über 1000 fehlbare Autolenker registriert worden. Gerade in den ersten Tagen waren es bis zu über 100 pro Nacht.

Und auch in der Frühlings- und Sommersperrzeit gab es noch zu viele Übertretungen. Daher wurden auf diesen Herbst hin nebst den LED-Anzeigetafeln mit den Verbotshinweisen auch automatische Schranken installiert. Der Klotener Stadtrat hat dafür rund 70 000 Franken gesprochen. «Jetzt kann niemand mehr sagen, dass er das Fahrverbot nicht gesehen hat», sagt Osterwalder.

Maximal 30 Nächte gesperrt

Im Oktober und November sind gemäss Vereinbarung aller Beteiligten in maximal 30 Nächten Sperrungen zwischen 19 Uhr und 7 Uhr möglich. An welchen Tagen genau gesperrt wird oder nicht, bestimmen aber nicht die Klotener, sondern Fachleute beim kantonalen Amt für Landschaft und Natur in Zürich. Für die Durchsetzung der insgesamt drei Sperrphasen pro Jahr ist jeweils die Stadtpolizei Kloten zuständig.

Erstellt: 05.10.2018, 17:04 Uhr

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