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Neue Chancen fürs Kasernenareal

Gemeinsame Pläne von Stadt und Kanton kommen wieder ins Gespräch.

Manche der ehemaligen Zeughäuser nahe beim Zürcher Hauptbahnhof stehen seit vielen Jahren leer.
Manche der ehemaligen Zeughäuser nahe beim Zürcher Hauptbahnhof stehen seit vielen Jahren leer.
Matthias Scharrer

Das jahrzehntelange Gerangel ums Zürcher Kasernenareal schien kurz vor dem Abschluss: Stadt und Kanton hatten sich auf einen Masterplan geeinigt, der aufzeigte, wie das Areal nahe beim Hauptbahnhof nach dem Wegzug von Polizei und Justiz ins neue Polizei- und Justizzentrum zu nutzen sei.

Doch dann scheiterte die Vorlage Mitte Januar knapp im Kantonsrat: Zwar war eine Mitte-links-Mehrheit dafür, dass der Kanton der Stadt die maroden Zeughäuser im Baurecht überliesse und 30 Millionen Franken an die Sanierung bezahlen würde. Doch für die nötige absolute Mehrheit fehlten zwei Stimmen. Das Vorhaben scheiterte somit an der Ausgabenbremse. FDP, SVP und EDU hatten sich noch einmal durchgesetzt – übrigens gegen den Willen des mehrheitlich bürgerlichen Regierungsrats.

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