Bassersdorf

Neuer Nachtumzug an der grössten Fasnacht der Region geplant

Zum Beginn der Fasnachtszeit kündigen sich in der Narrenhochburg der Region Änderungen an. So hat das Bassersdorfer Fasnachtskomitee bekannt gegeben, dass im nächsten Februar erstmals ein zweiter Umzug durchs Dorf führen soll.

Diese beiden furchteinflössenden Gestalten werden im Februar auch in Bassersdorf anzutreffen sein. Sie gehören zur Morrigain-Clique aus der March im Kanton Schwyz.

Diese beiden furchteinflössenden Gestalten werden im Februar auch in Bassersdorf anzutreffen sein. Sie gehören zur Morrigain-Clique aus der March im Kanton Schwyz. Bild: zvg

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Die närrische Zeit ist angebrochen. So richtig fasnächtlich wird es allerdings erst im nächsten Februar, wenn die offiziellen Fasnachtstermine anstehen. Die grösste Fasnacht der Region organisieren traditionell die Bassersdorfer. Dort wird es im nächsten Februar nicht einen, sondern neuerdings gleich zwei grosse Umzüge geben. Das hat Rolf Zemp, der Obernarr des Fasnachtskomitees Bassersdorf (Fakoba), kürzlich verraten.

Am Fasnachtsmontag, 27. Februar 2017 gibt es demnach ein grosses Maskentreffen. Ein ganzes Dutzend Gruppen hat Zemp schon verpflichten können. Es sind dies die einheimischen Bazzilsmannli oder auch die Hölloch-Hexen aus Winterthur. Selbst aus den Kantonen Aargau, Schwyz und Solothurn und sogar aus Deutschland kündigen sich eine ganze Reihe illustrer Maskengruppen für den ersten Nachtumzug an. Dazu gehören die Morrigain Clique aus der Region March, die Wiggertaler Tüfle, die Schattenwölfe aus dem Breisgau oder die Schnapslochgeister aus Welschenrohr.

Für viele Maskengruppen sei es schwierig, sich ausserhalb der normalen Umzüge zu präsentieren, gibt Zemp zu bedenken. Die Fasnachtshochburg Bassersdorf will da eine neue Gelegenheit schaffen. Begleitet und sozusagen eingerahmt werde der Maskenumzug von drei Guggenmusikformationen, verraten die Organisatoren.

Fasnachtsmontag aufwerten

Eine kleine Bühne vor dem blauen Gemeindehaus im Dorfkern bietet den Maskengruppen zudem die Möglichkeit sich zu inszenieren und im Festzelt auf dem Dorfplatz werden sie dann zum Schluss noch einzeln vorgestellt. Das Fakoba will damit den Montagabend an der Bassersdorfer Fasnacht attraktiver machen. In den letzten Jahren habe sich ein leichter Publikumsrückgang gezeigt, räumt man ein. Als Grund wird vermutet, dass die Gäste am Montag weniger lang blieben, weil es schwieriger geworden sei unter der Woche frei zu nehmen.

Deshalb wolle man am Montagabend auch nicht auf noch mehr Party setzen, sondern all den Fasnächtlern etwas bieten, welche sich an tollen Masken freuen und sich selber gerne verkleiden. Auch die Maskenprämierung soll deshalb angepasst werden. So können sich alle Verkleideten einem grossen Publikum zeigen und auch am Nachtumzug mitlaufen. cwü (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 18.11.2016, 19:38 Uhr

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