Neues Schulhaus geplant

An der Gemeindeversammlung in Rümlang geht es um einen Neubau für die Heilpädagogische Schule.

Die Gemeindeversammlung in Rümlang findet am Donnerstag, 12. Dezember, im Gemeindesaal statt.

Die Gemeindeversammlung in Rümlang findet am Donnerstag, 12. Dezember, im Gemeindesaal statt. Bild: Florian Schaer

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An der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 12. Dezember, befinden die Stimmberechtigten unter anderem über einen Projektkredit für das neue Schulhaus der Heilpädagogischen Schule (HPS). Auf der Anlage Rümelbach, wo die HPS Rümlang seit eh und je eingemietet ist, sollen insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler nun eine neue Schule erhalten.

Der definitive Projektvorschlag des Stadtzürcher Architekturbüros Bienert Kintat sieht dafür einen fast quadratischen, zweistöckigen Neubau vor, schreibt der «Rümlanger». Der beantragte Kredit dafür beträgt 670000 Franken. Sofern die Stimmberechtigten den Kreditantrag annehmen, würden die Arbeiten sofort gestartet, damit das Schulhaus im Sommer 2022 der HPS übergeben werden kann.

Weiter stehen die Budgets 2020 von Primarschule, Sekundarschule (Rümlang und Oberglatt) sowie der Politischen Gemeinde Rümlang auf der Traktandenliste. Die Sekundarschule stellt einem Gesamtaufwand von 10,2 Millionen Franken einen Gesamtertrag von 10 Millionen Franken gegenüber; es resultiert ein Aufwandüberschuss von knapp 157000 Franken. Die Primarschule Rümlang wiederum berechnet für 2020 einen Aufwand von 19,74 Millionen Franken und einen Ertrag von 19,75 Millionen Franken – das macht einen Überschuss von 8500 Franken.

1 Million Franken Defizit

Höher sieht das voraussichtliche Defizit seitens der Politischen Gemeinde aus. Der Voranschlag zeigt einen Gesamtaufwand von 47 Millionen Franken und einen Ertrag von knapp 46 Millionen Franken, was ein Loch von über einer Million Franken ergibt. Im Beleuchtenden Bericht hält der Gemeinderat fest, dass dieses Defizit zwar getragen werden könne, aber «nicht befriedigend» sei. Mitunter sei der Selbstfinanzierungsgrad ungenügend; dieser werde «mit geeigneten Massnahmen adressiert». (sam)

Erstellt: 29.11.2019, 17:36 Uhr

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