Niederhasli

Niederhasli genehmigt Kindergarten für 4,64 Millionen Franken

Das vom Gemeinderat vorgelegte Budget 2020 wurde ebenfalls angenommen.

Die Gemeinde Niederhasli weist 2020 trotz grösserer Investitionen ein ausgeglichenes Budget vor.

Die Gemeinde Niederhasli weist 2020 trotz grösserer Investitionen ein ausgeglichenes Budget vor. Bild: Florian Schaer

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Die 108 anwesenden Stimmberechtigten (1,95 Prozent) haben an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend beide Anträge der Politischen Gemeinde genehmigt. Der Kredit von 4,64 Millionen Franken für den Neubau eines Doppelkindergartens mit Mittagstisch und Tagesstrukturen wurde gar einstimmig einstimmig angenommen – der Gemeinderat konnte überzeugen, dass in Sachen Schulraum Handlungsbedarf bestehe.

Das projektierte Gebäude kommt an der Dorfstrasse neben dem Schulhaus Rossacker zu stehen und soll zweistöckig gebaut werden; die Möglichkeit, aufzustocken, ist in den Entwurf eingeflossen, gemäss Gemeinderätin Beatrix Stüssi (Ressortvorsteherin Bildung) jedoch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht vorgesehen. Im Erdgeschoss finden ein Kindergarten und die Tagesbetreuung Platz, im Obergeschoss ein weiterer Kindergarten und der Mittagstisch. Der Bezug ist auf Sommer 2021 geplant. Die Kapitalfolgekosten liegen bei rund 233'000 Franken, die betrieblichen Folgekosten bei 88'000 Franken.

Ausgeglichenes Budget

Auch das Budget der Politischen Gemeinde ist mit grossem Mehr angenommen worden. Trotz geplanter Investitionen von rund 9 Millionen Franken weist Niederhasli im Jahr 2020 ein ausgeglichenes Budget vor: Einem Gesamtaufwand von 50,7 Millionen Franken steht ein Ertrag von ebenfalls 50,7 Millionen gegenüber – der Ertragsüberschuss liegt bei lediglich 3700 Franken. Ein Anwesender sorgte sich jedoch um eine mögliche Steuererhöhung, da in Niederhasli eine angespannte finanzielle Situation herrsche. «Die letzte Steuererhöhung ist erst zwei Jahre her», sagte der Votant, «weshalb ich den Gemeinderat bitten will, sich drei Mal zu überlegen, bevor er eine neue Arbeitsstelle genehmigt.» Gemeindepräsident Marco Kurer nahm dies zur Kenntnis.

Erstellt: 06.12.2019, 14:28 Uhr

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