Bern

Offener Ausgang der Abstimmung über Heiratsstrafe

Zur CVP-Volksinitiative für die Abschaffung der Heiratsstrafe ist nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Gang.

Ob die Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe angenommen oder abgelehnt wird, ist noch nicht bekannt.

Ob die Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe angenommen oder abgelehnt wird, ist noch nicht bekannt. Bild: Keystone

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Die Hochrechnung deutet auf je 50 Prozent Ja- und Nein-Stimmen hin.

Der Fehlerbereich liege bei etwa 2 Prozent, sagte Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.bern um 14 Uhr im Schweizer Fernsehen SRF. Damit ist der Ausgang der Abstimmung noch immer offen. Eine Tendenz gibt es beim Ständemehr: Laut Longchamp könnte eine Mehrheit der Kantone der Initiative zustimmen.

Bei den drei anderen Vorlagen steht das Resultat so gut wie fest: Die Durchsetzungsinitiative der SVP wird laut Hochrechnungen mit 59 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Offenbar habe ein Teil der Stimmberechtigten, die 2010 die Ausschaffungsinitiative angenommen hatten, die Durchsetzungsinitiative abgelehnt. Für sie sei entscheidend gewesen, dass das Parlament diese Initiative umgesetzt habe.

Gemäss Hochrechnung zeichnet sich für den zweiten Gotthard-Strassentunnel ein Ja ab. Die Spekulationsstopp-Initiative wird gemäss Hochrechnung abgelehnt. (lag/sda)

Erstellt: 28.02.2016, 14:18 Uhr

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