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Opfikon ist Bülach auf den Fersen

Opfikon könnte schon bald mehr Einwohner haben als Bülach und damit die grösste Stadt im Unterland werden. Kloten liegt derzeit nur noch auf Rang 3. Genaue Wachstumsprognosen sind allerdings schwierig.

Dank der regen Bautätigkeit im Glattpark könnte Opfikon bevölkerungsmässig bald die grösste Stadt des Unterlands sein.
Dank der regen Bautätigkeit im Glattpark könnte Opfikon bevölkerungsmässig bald die grösste Stadt des Unterlands sein.
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Lange Zeit war Kloten die grösste Stadt im Unterland, bis es 2014 von Bülach überholt wurde. Seither steht die Bezirkshauptstadt an der Spitze der Statistik. Nun ist Opfikon aber dicht aufgerückt, wie die am Montag veröffentlichten Einwohnerzahlen des Statistischen Amts des Kantons Zürich zeigen. So hatte Opfikon Ende 2016 nur noch einen Rückstand von 42 Einwohnern auf Bülach. Die Stadt Kloten wurde von Opfikon bereits ein Jahr zuvor überholt. Regensdorf als grösste ­Gemeinde im Bezirk Dielsdorf ist bislang nicht über den vierten Rang hinausgekommen. Auf das drittgrösste Kloten fehlen der Furt­tal­gemeinde genau 909 Einwohner.

Glattpark wächst weiter

Opfikons Verwaltungsdirektor Hansruedi Bauer geht davon aus, dass man Bülach in den nächsten Jahren überholen wird. «Das schaffen wir», meint er zuversichtlich. So seien im Glattpark noch einige Siedlungen am Entstehen, die bald bezugsbereit würden. Bauer rechnet für die nächsten ein bis zwei Jahre mit einem Einwohnerwachstum auf 20 000 bis 21 000 Personen. «Genauere Prognosen sind allerdings schwierig», wirft er ein.

In Bülach dürfte es noch eine Weile gehen, bis man ähnliche Zahlen erreicht. Der Stadtrat rechnet bis ins Jahr 2020 mit einem Bevölkerungsanstieg auf 21 300 Personen. Im Jahr 2025 soll die Bezirkshauptstadt dann rund 24 000 Einwohner zählen, wie Stadtpräsident Mark Eberli im letzten Sommer verlauten liess. Für das Wachstum verantwortlich sein wird vor allem das Gebiet Bülach-Nord.

Kloten bald bei 20 000

Auch in Kloten rechnet man für die nächsten zwei bis drei Jahre mit einem moderaten Wachstum. Patrick Strasser, Bereichsleiter Einwohnerdienste und Soziales, geht davon aus, dass die Flug­hafenstadt bis in drei Jahren in Sachen Einwohner die 20 000er-Marke knacken wird.

Viele Umzüge im Kanton

Das statistische Amt geht davon aus, dass die Kantonsbevölkerung von derzeit rund 1,48 Millionen bis in das Jahr 2040 auf 1,82 Millionen Menschen anwachsen wird. Dies entspricht einem Wachstum um rund 360 000 Personen respektive 24 Prozent. Das Wachstum sei vor allem auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Die Zuwanderungsbilanz mit den übrigen Kantonen sei ausgeglichen bis negativ. Die Bevölkerung wachse aber auch durch den Geburtenüberschuss und die zunehmende Lebenserwartung.

Das Volumen der Umzüge innerhalb des Kantons soll laut den Statistikern in den nächsten Jahren ebenfalls zunehmen.

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