Zum Hauptinhalt springen

Otelfinger Bauern buhlten um das Wasser

Hitze und Trockenheit schlagen sich in der Landwirtschaft nieder: Es wird fleissiger bewässert. Nun musste die Gemeinde Otelfingen während elf Tagen ein Kontingent für die Bäuerinnen und Bauern einführen.

Die Embracher Landwirtin Mirjam Weidmann zeigt sich zufrieden mit den vollen Himbeer- und Brombeerstauden.
Die Embracher Landwirtin Mirjam Weidmann zeigt sich zufrieden mit den vollen Himbeer- und Brombeerstauden.
Paco Carrascosa

Das bisherige Jahr 2018 zeigte sich von einer trockenen Seite: Die letzten drei Monate gehören gar zu den trockensten seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Dazu kommen eine rekordverdächtige ­Wärme und die Bise. Für Landwirtinnen und Bauern heisst das, dass sie ihre Kulturen zusätzlich bewässern müssen. Denn haben Kopfsalate, Äpfel und Kirschen zu wenig Wasser, geht die Ernte ein. In der Furttaler Gemeinde Otelfingen führte dies nun zu einer kurzfristigen Wasserknappheit – hier wird auf einer Fläche von 340 Hektaren landwirtschaftliche Produktion betrie­ben, was ungefähr der Hälfte der Gemeindegrösse entspricht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.