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Plötzlich Eishockey-Nationalspielerin

Das Zürcher Unterland hat eine neue Internationale. Die Niederhaslerin Zoe Merz gab am Sechsländerturnier in Schweden ihr Debüt im Schweizer A-Nationalteam der Frauen.

Zoe Merz (links) übernimmt im Schweizer Leibchen Verantwortung – hier während der U-18-WM Anfang Januar, nach der sie direkt in die Frauen-Nati befördert wurde.
Zoe Merz (links) übernimmt im Schweizer Leibchen Verantwortung – hier während der U-18-WM Anfang Januar, nach der sie direkt in die Frauen-Nati befördert wurde.
iihf.com

Im Startspiel des Sechsländerturniers im schwedischen Eksjö gegen Deutschland ist es so weit: Als der Schweizerpsalm via die Lautsprecher erschallt, steht Zoe Merz auf dem Eis. «Plötzlich im Nati-Leibchen aufzulaufen neben Spielerinnen, zu denen ich jahrelang aufgeschaut habe, war einfach genial», erzählt Zoe Merz. Zu Beginn des Interviews am Esszimmertisch der Wohnung ihrer Familie in Niederhasli darauf angesprochen, funkeln ihre Augen. «Schon sehr früh war es für mich ein Kindheitstraum, einmal in der A-Nati zu spielen. Dass es mit 17 schon so weit ist, hätte ich nie gedacht. Es war überwältigend, ein unbeschreibliches Gefühl, ich habe richtig Hühnerhaut bekommen.» Ihr sei in dem Moment bewusst geworden, was sie schon erreicht habe und «dass sich der ganze Einsatz, die Disziplin im Training wirklich lohnen».

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