Winkel

Postautos unter Dach und Fach gebracht

Nun haben die Gelenk­busse der Postautoregion­ Zürich ihren Platz gefun­den. Am Samstag fan­den Einweihung und öffent­liche Besichtigung des Erwei­terungs­­baus statt, der neben der Garage neu auch den Kontroll­stütz­punkt beherbergt.

Tag des offenen PostAuto-Garagentors in Winkel mit Lehrling Pleurat Ajrizi (von links), Leiter Betriebszone Zürich Nord Daniel Richter und Mitarbeiterin Jacqueline Betschart.

Tag des offenen PostAuto-Garagentors in Winkel mit Lehrling Pleurat Ajrizi (von links), Leiter Betriebszone Zürich Nord Daniel Richter und Mitarbeiterin Jacqueline Betschart. Bild: Sibylle Meier

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Daniel Richter, Leiter Postauto-Betriebszone Zürich Nord, brachte es vor rund 20 geladenen Gästen auf den Punkt. «In den letzten drei Jahren herrschten tiefe Temperaturen», sagte er. Er meinte da­mit nicht nur, dass die bis zu 18 Meter langen Gelenk­busse zum Teil mit ihrem ­Ende aus der Ga­rage in Winkel hervorgeschaut hätten und somit die Arbeits­bedingungen durch den Luftzug nicht ideal gewesen seien, sondern auch das relativ lange Warten auf den Erweiterungsbau.

Nach vier Jahren Vorbereitungs- und einem Jahr Bauzeit konnte nun der Erweiterungsbau der Garage­ eingeweiht werden. Auch am bestehenden ­Bau wurde­ eifrig gearbeitet, verbessert und modernisiert. So sorgt nun eine Wärmepumpe im ausgebauten Keller des ­Ende der 1960er Jahre entstandenen Gebäudes für angenehme Temperaturen. Und zwar in den meisten Räumlichkeiten, die neue Garage ausgenommen. «Hier hoffen wir, dass die von der Abendtour zurück­gebrach­ten Busse noch ­etwas­ Wärme abgeben», meinte Richter schmunzelnd.

«Damit könnten wir in Zukunft Elektrobusse betrei­ben, beziehungsweise aufladen.»Daniel Richter, Leiter Postauto Betriebszone Zürich Nord

Auf dem Dach des Erwei­terungsbaus steht zudem eine Fotovoltaikanlage, die pro Jahr bis zu 100 000 kWh Strom pro­duzieren soll. «Damit könnten wir in Zukunft­ Elektrobusse betrei­ben, bezie­hungsweise aufladen», erklärte Richter den Vertretern von Politik und Wirtschaft.

Aus strategischer Sichtein sehr guter Ort

Der soge­nannte Regiestützpunkt Winkel der Postauto-Betriebe sei für den zunehmenden Verkehr im boomenden Zürcher Unterland von grosser Bedeutung, erläu­terte Richter beim Rundgang durch die Gebäude. Unter anderem sind hier die Fahrzeuge der Li­nien 530/531 Bülach–Flug­hafen abgestellt. Diese Linien hätten in den vergangenen Jahren ein überdurchschnittliches Wachs­tum von über fünf Prozent pro Jahr verzeichnet.

«Nun haben die MAN-Busse ihren gebührenden Platz in dieser Garage gefunden.» Philipp Gügler, MAN Truck & Bus Schweiz AG

Der auf einem von der Ge­mein­de Winkel erworbenen Grund­stück von 1700 Quadratmetern Fläche erstellte Erweiterungsbau hat nun Platz für sechs bis acht Gelenk­busse der Marke MAN. Philipp Gügler, der im Haupt­sitz der MAN Truck & Bus Schweiz AG in Otelfingen für den Verkauf zuständig ist, sagt: «Nun haben die MAN-Busse ihren gebührenden Platz in dieser Garage gefunden.»

Am gleichen Ort befindet sich übri­gens die Motrag Bus AG. Weil die modernen Neufahrzeuge im Rahmen der dreijährigen Servicegarantie hauptsächlich in Otel­fingen gewartet werden, kamen die zwei jungen Motrag-Bus-AG-Mechaniker Sandro Schmidli und Pascal Moser auf eine neue Idee. In der Garage demons­trierten sie am Nachmittag, wie man mit modernster Folierungstechnik ein Fahrzeug optisch aufwerten kann.

Erstellt: 13.01.2019, 16:20 Uhr

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