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Public Viewing wirbt um Sympathien für Fledermäuse

Im Turm der reformierten Kirche Eglisau hat die bedrohte Fledermausart Grosses Mausohr eine Wochenstubenkolonie. Dank Infrarotkameras konnte man die Weibchen und ihre Jungen am Freitagabend beim Aufwachen beobachten.

Karin Safi-Widmer, Fledermausschutz-Beauftragte des Kantons Zürich (links), und Marcel Fierz von der Stiftung Fledermausschutz erzählten den Besuchern Wissenswertes über das Grosse Mausohr, bevor es nach Sonnenuntergang zur Liveschaltung aus dem Dachstock ging.
Karin Safi-Widmer, Fledermausschutz-Beauftragte des Kantons Zürich (links), und Marcel Fierz von der Stiftung Fledermausschutz erzählten den Besuchern Wissenswertes über das Grosse Mausohr, bevor es nach Sonnenuntergang zur Liveschaltung aus dem Dachstock ging.
Katarzyna Suboticki

Gegen 21.30 Uhr kam Bewegung in die Gruppe, die Tiere fingen an, sich zu putzen, von Milben zu reinigen, auf Balken zu klettern und sich in alle Richtungen zu strecken, bis sie schliesslich ihre Aufwärmflugrunden im Turm drehten. Erst dann flatterten sie zur Jagd aus dem Ausflugfenster Richtung Norden. Die Rede ist vom Grossen Mausohr (Myotis myotis), einer der grössten der 30 einheimischen Fledermausarten der Schweiz. Ort des Geschehens war der Zwiebelturm der reformierten Kirche Eglisau. Drei im Innern des Turms platzierte Infrarotkameras ermöglichten den 70 auf dem Kirchplatz Versammelten am Freitagabend einen faszinierenden Einblick in eine Mausohr-Wochenstubenkolonie – also den Ort, wo Weibchen ihre Jungen aufziehen.

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