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Rätsel um Kieferbruch nach Gewalt-Eskalation im Embracher Asylzentrum

Securitas-Mitarbeiter sollen einem Asylsuchenden in Embrach den Kiefer gebrochen haben – dieser verbrachte danach drei Nächte mit geringster medizinischer Versorgung in Polizeihaft. Die Kantonspolizei widerspricht, es bleiben aber Fragen offen.

Tatort des Geschehens ist das Bundesasylzentrum in Embrach, wo der Geschädigte bis vor wenigen Tagen lebte.
Tatort des Geschehens ist das Bundesasylzentrum in Embrach, wo der Geschädigte bis vor wenigen Tagen lebte.
Urs Jaudas

Zeitweise eingeschränkter Ausgang, Ausweiskontrollen und Durchsuchungen der Asylsuchenden bei jedem Eintritt: Im Bundesasylzentrum (BAZ) Embrach wird Sicherheit gross geschrieben. Im dem im Jahr 2017 eröffneten Zentrum leben aktuell einige Dutzend Personen, die Mehrheit wartet auf ihre Ausschaffung, weil ihre Asylgesuche entweder unter das Dublin-Abkommen fallen oder bereits abgelehnt wurden. Die Kontrollen stossen freilich immer wieder auf Widerstand – im Januar kam es gar zu einer gröberen Gewalteskalation. Nun steht nicht nur ein Asylsuchender auf der Anklagebank, sondern auch mindestens ein Mitarbeiter der Securitas AG, welcher im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) im BAZ tätig ist.

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