ZUgespitzt

24 kleine Freuden in der Adventszeit

In der Kolumne «ZUgespitzt» greifen die ZU-Redaktoren Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

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Die meisten kaufen einen. Andere füllen ihn selbst. Und wieder andere halten nicht viel vom christlichen Brauch, der aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Meinungen zu Adventskalendern gehen auseinander. Ich finde es eine gute Sache. Das ist nicht wirklich überraschend, da ich ein grosser Fan der Weihnachtszeit bin. Und der Zweck von Adventskalendern ist es nun mal, die Zeit bis zu den besinnlichen Festtagen zu verkürzen.Ich gehöre zu den Käufern. Für das Gebastel fehlt mir schlicht die nötige Zeit. Selbst gemachte Adventskalender ­haben zwar etwas Magisches an sich und sind oft sehr persönlich, doch mir bietet sich eine ausreichend breite Auswahl in den Läden und den Onlineshops.

Schokolade ist zum Beispiel immer gut. Sie soll ja, glaubt man den Studien, glücklich machen. Lindt, Kinder, M&M’s: Eigentlich jeder überregionale Fabrikant packt zur Weihnachtszeit einen Adventskalender in sein Sortiment. Die Preis-Leistung für solche Süssigkeitskalender – die meisten kosten zwischen 10 und 30 Franken – ist an der Menge Schokolade ­gemessen eher durchschnittlich.

Wer es etwas ausgefallener mag, muss dafür etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Da gäbe es den Gin-Adventskalender von Manor für satte 159 Franken. Oder andernfalls den Amorana-Kalender mit 25 erotischen Überraschungen. Dieser kostet zurzeit 130 statt 150 Franken.

Mein Favorit ist und bleibt aber der Bier-Adventskalender. Ähnlich wie bei der Schokolade gibt es verschiedenste Braue­reien, die solche anbieten. Und da im Dezember viele Gemeindeversammlungen und andere Veranstaltungen stattfinden, bin ich als Journalist in diesem Monat oft unterwegs. Da ist es umso schöner, wenn ich mich nach erfüllter Arbeit auf das Feierabendbier freuen kann. Dazu werde ich mir dieses Jahr wieder mal ein Millionenlos kaufen. Früher noch ein Klassiker, ist es heute ein wenig in die Jahre gekommen. Aber vielleicht bin ich genau darum bald glücklicher Millionär.

Die Bandbreite an Advents­kalendern ist übrigens schier unerschöpflich. Ob man es glaubt oder nicht, es gibt sogar solche, die lediglich mit veganen Produkten gefüllt sind. Willkommen im Jahr 2018. Was in dieser Zeit ebenfalls nicht fehlen darf: ein Fitness-Adventskalender mit reichlich Low Carb, Low Sugar und High Protein.
In der Kolumne «ZUgespitzt»greifen die ZU-Redaktoren Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

Erstellt: 29.11.2018, 10:20 Uhr

Flavio Zwahlen, ZU-Redaktor

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