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Schoggi und Peterli, wozu?

In der Kolumne «Zugespitzt» ­greifen Redaktorinnen Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

Wahlplakate, so weit das Auge reicht. Es bleibt fast nichts anderes übrig, als die Namen immer wieder zu lesen. Allerdings kann ich sie mir trotz oder gerade wegen der Fülle nicht merken. Zusätzlich landen unzählige Flyer in meinem Briefkasten, auf denen die Vorzüge und der Wille zu Veränderungen kandidierender Parteien angepriesen werden. Diese Blätter kann ich ja un- besehen zum Altpapier legen.

Schwieriger wird es mit der neusten Werbekampagne zweier Einzelpersonen. Da lag also kürzlich zwischen adressierten Postsendungen eine Tafel Schokolade in meinem Briefkasten. Die war allerdings erst bei genauerem Hinsehen als solche zu erkennen. Die Verpackung zeigte nämlich nicht den Aufdruck einer bekannten Marke, sondern das Konterfei eines Kandidaten für die Wahlen vom 24. März. Das Stück einfach mit dem Altpapier zu entsorgen, geht ja wohl nicht. Die Verpackung in den Abfall und den Inhalt essen? Nein, danke! Ich mag keine Schoggi und will auch nicht, dass sie mir ungefragt aufgedrängt wird.

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