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Wo bleibt da der Service public?

In der Kolumne «ZUgespitzt» greifen Redaktoren Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

Kürzlich brachte ich in Dällikon ein Päckli für Freunde in den USA zur Post. Ich staunte nicht schlecht, als mir der Poststellenleiter höchstpersönlich erklärte, die Adressetikette müsse nun online ausgefüllt werden. Er war so nett und erledigte das für mich. Er gab mir jedoch einen Flyer mit, auf dem das Vorgehen erklärt war. Ein paar Tage später wollte ich wieder ein Päckli nach Übersee schicken. Diesmal das alljährliche Geburtstagsgeschenk für unseren ehemaligen Austauschstudenten.

Zum Glück wog ich die Schachtel samt Inhalt und schaute, dass sie nicht schwerer als 1Kilo war. Denn immerhin hatte ich online bereits herausgefunden, wie sich die Höhe des Portos aufgrund des Gewichts berechnen lässt. Danach machte ich mich ans Ausfüllen des Formulars für die Empfängeradresse samt Zolldeklaration. Name und Adresse waren kein Problem. Doch schon beim Land blieb ich stecken. Es gibt keine Auswahl für die USA. Man muss Vereinigte Staaten von Amerika wählen, wie ich nach einigem Pröbeln herausfand. Es folgte jeeine Zeile für E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Person, die das Paket erhalten soll. Die E-Mail kannte ich, nicht aber die Telefonnummer.

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