Wallisellen

Rennen in der Dämmerung ist populär

Innert Monatsfrist fand ein zweiter Night Run in der Region statt – dieses Mal im Rahmen des internationalen Triathlon-Wochenendes in Wallisellen.

Der Night Run in Wallisellen wird von Jahr zu Jahr in allen Altersklassen beliebter.

Der Night Run in Wallisellen wird von Jahr zu Jahr in allen Altersklassen beliebter. Bild: Sibylle Meier

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Angenehm mild ist es an diesem Abend in Wallisellen. Nicht zu heiss, nicht zu kalt. Der Speaker motiviert die rund 200 Teilnehmenden, die sich am Samstag oberhalb des Schwimmbades zum Night Run eingefunden haben, zum Aufwärmen. Start für den fünf beziehungsweise zehn Kilometer langen Lauf ist um 20.12 Uhr bei Sonnenuntergang.

ZunehmendeTeilnehmerzahlen

Die meisten schnappen sich, kurz bevor es losgeht, noch ein isotonisches Getränk und einen Energieriegel. Nach dem kurzen Aufwärmen starten alle gemeinsam. Alexandra Schnyder (12) und Leonie Jauch (13) aus Elgg sind auch unter den Startenden. Sie sind extra nach Wallisellen gekommen, weil es zwar viele Lauf­events für Jugendliche gibt, aber in ihrer Alterskategorie in der Regel nur kürzere Strecken.

Sven Riedener, selbst Spitzentriathlet, ist OK-Präsident des Walliseller Night Run und Veranstalter des Walliseller Triathlons. Das Triathlon-Wochenende bildet den Auftakt einer ganzen Triathlonserie in der Schweiz mit zehn Events. Riedener organisierte auch schon den Glatt Night Run vor zwei Wochen: «Einen Triathlon zu organisieren, ist aufwendig. Wir sind vom Volumen her mit den Startplätzen am Sonntag ausverkauft und können nicht beliebig wachsen. Von anfangs 500 Teilnehmenden am Wochenende vor neun Jahren haben wir uns jetzt auf total 1300 Personen gesteigert. Den Night Run bieten wir zum dritten Mal an. Er wird immer beliebter und wir können die schon vorhandene Infrastruktur optimal nutzen.»

Zurück zum Night Run. Die Teilnehmer sind unterschiedlich ausgerüstet. Verschiedene Läufer haben Kopfhörer im Ohr und laufen den Parcours mit Musik. Es blinkt an den Schuhen und in den Haaren von LED-Lämpchen und einige haben Stirnlampen montiert.

Die Schnellsten sind ohne Lichter unterwegs, denn sie kommen schon nach rund 15 Minuten vom Fünf-Kilometer-Lauf ins Ziel. Nach weiteren wenigen Minuten rennen die ersten zwei Staffelläufer und dann schon die ersten Juniorinnen durch den Torbogen, darunter auch Alexandra und Leonie. Im bunt gemischten Teilnehmerfeld sieht man die ganze Bandbreite von Amateur- bis Spitzenläufer.

Kompakter Walliseller Night Run

Max und Ruth Schmidhauser wohnen in der Nähe und sind zwei der wenigen Zuschauer im Ziel. «Wir kommen gerne hierhin, weil wir hier quasi gleich vor der Haustüre zuschauen können», sagt Max Schmidhauser. Als die Rangverkündigung vom Tri Circuit der Schüler vorbei ist, steht dann doch ein wenig mehr Publikum im Zielgelände. Nach rund 30 Minuten haben die Ersten auch schon die längere Strecke von zehn Kilometern geschafft.

Angela Schläppi aus Wallisellen ist mittlerweile auch glücklich im Ziel angekommen. Sie ist bereits zum zweiten Mal beim Night Run mit dabei. Vor zwei Jahren lief sie die zehn Kilometer noch alleine. Heute absolvierte sie die Strecke mit ihrem Mann in der Staffel. Mathias Kieliger war schon vor zwei Wochen beim Glatt Night Run dabei. Als Ex-Walliseller nutzt er jeweils die Gelegenheiten, zu seinem alten Wohnort zurückzukehren: «Ich komme gerne hierher zurück.

Der Glatt Night Run war zwar cool und hatte mehr Leute. Aber ich schätze diesen Anlass mit weniger Teilnehmenden. Die Strecke ist besser beleuchtet, angenehmer und kompakter. Einzig ein Wasserposten auf der Strecke hat noch gefehlt. Sonst war es perfekt.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 16.04.2018, 17:32 Uhr

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