Wallisellen

Richti-Unterführung ist fast fertig gebaut

Mehr als 15 Millionen Franken haben die Walliseller 2015 für die bessere Rad- und Fussgänger-Anbindung des Richti-Quartiers genehmigt. Seit Montag ist die neue Unterführung offen; der Treppenabgang ist allerdings noch nicht fertig.

Die neue Unterführung kann seit gestern über Rampen benutzt werden. Die Treppe ist noch nicht vollendet.

Die neue Unterführung kann seit gestern über Rampen benutzt werden. Die Treppe ist noch nicht vollendet. Bild: mu

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Noch auf der historischen Siegfriedkarte von 1930 verläuft die Bahnlinie als Tangente dem Dorfrand von Wallisellen entlang – südlich der Geleise finden sich erst einige Fabrikanlagen. Seit dem Glattzentrum und ganz sicher mit dem Bau des Richtiareals mit seinen verdichteten Wohnsilos, wirkt die Bahn als ein grosser Raumtrenner, der die Gemeinde quasi in ein altes und ein neues Dorf teilt.

Mit der Teileröffnung der Fussgänger- und Radunterführung Breite sind die Quartiere ein Stück näher zusammengerückt. Die Arbeiten hatten im Sommer einen spektakulären Höhepunkt erreicht, als ein 800 Tonnen schweres, vorgefertigtes Betonelement eingesetzt worden war. Nachdem in den letzten Monaten auch die entsprechenden Zufahrtsrampen realisiert worden sind, ist die sogenannte «PU Breite» (für Personenunterführung) per sofort benutzbar. Zwar ist der Treppenabgang bei der Ecke Neugut-/Breitenstrasse noch nicht fertiggestellt, über die Rampen ist die neue Verbindung aber zugänglich.

600 bis 800 Bewegungen

Für das Bauwerk hatten die Stimmberechtigten von Wallisellen im November 2015 einen Kredit über ingesamt 15,2 Millionen Franken gesprochen. Begründet wurde der Bau der Unterführung insbesondere damit, dass sämtliche Schulanlagen und das Sportzentrum von Wallisellen nördlich der Geleise liegen. Die «PU» soll für rund 150 Kinder aus den Neubauquartieren den Schulweg kürzerer und sicherer machen. Diese Zahl hatte der Gemeinderat im Rahmen der Abstimmung 2015 veraschlagt.

Insgesamt geht die Dorfregierung von täglich 600 bis 800 «Bewegungen» durch die Unterführung aus. Bislang führte die Querung der Geleise für Fussgänger entweder über die beiden Unterführungen am Bahnhof oder aber über die Strassenunterführung (Neugutstrasse) weiter östlich, die über zwei Trottoirs verfügt. Diese werden nun zugunsten einer weiteren Fahrspur im Rahmen der nächsten Bauphase zurückgebaut. Am Regime für den motorisierten Individualverkehr und für den Schwerverkehr ändert die aktuelle Teileröffnung nichts. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 04.12.2017, 17:21 Uhr

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