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Rind nicht von Qualen erlöst – Tierarzt steht vor Gericht

Am Dienstag muss sich ein Tierarzt wegen Tierquälerei vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten. Laut Anklage soll er ein hochträchtiges, schwer verletztes Rind zum Schlachthof transportiert haben, statt es direkt auf dem Hof zu betäuben und zu entbluten.

Im Schlachthaus in Glattfelden wurde das verletzte Rind eines Unterländer Bauern geschlachtet. Weil das Tier beim Transport laut Anklage zu viele Schmerzen ertragen musste, steht der Tierarzt nun vor Gericht.
Im Schlachthaus in Glattfelden wurde das verletzte Rind eines Unterländer Bauern geschlachtet. Weil das Tier beim Transport laut Anklage zu viele Schmerzen ertragen musste, steht der Tierarzt nun vor Gericht.
Leo Wyden

Im vergangenen Jahr — zwei Tage vor Heiligabend — bemerkte ein Unterländer Bauer, dass eines seiner Rinder schwer verletzt auf dem Boden lag. Das Tier war zu hochträchtig. Der Bauer entschied sich, einen Tierarzt aufzubieten. Der stellte fest, dass das Rind nicht von sich aus aufstehen konnte. Seine Diagnose: Becken- oder Oberschenkelbruch.

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